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SARNEN: Ja zu Beitrag für Massnahmen im Erdrutschgebiet

Im Erdrutschgebiet bei Sarnen sind bauliche Massnahmen für 1,9 Millionen Franken geplant, um weitere Schäden zu vermeiden. Der Obwaldner Kantonsrat hat einen Beitrag an das Schutzprojekt in der Höhe von 581'000 Franken gesprochen.
Die Region Hintergraben ob Sarnen ist als Hangrutschgebiet bekannt. (Bild: PD)

Die Region Hintergraben ob Sarnen ist als Hangrutschgebiet bekannt. (Bild: PD)

Die rund 20 Hektar grosse Region Hintergraben oberhalb von Sarnen ist schon länger als Hangrutschgebiet bekannt. Seit 2010 wurden nach und nach vier Wohnhäuser, mehrere Ställe, Brücken, Strom- und Wasserleitungen zerstört. Einzelne der rund 50 Bewohner haben ihre Häuser verlassen.

Im Frühling 2013 hatte die Obwaldner Regierung die betroffene Region zum Notstandsgebiet erklärt. Im April 2013 hatten sich die Erdmassen zeitweise um bis zu 30 Zentimeter pro Tag talwärts bewegt. Im folgenden Sommer beruhigten sich die Rutschungen wieder.

Der Kantonsrat sprach sich ohne Gegenstimme für den Kredit für ein Schutzbauprojekt aus. Dieses sieht vor, ins Erdreich einsickerndes Wasser zu reduzieren und den Untergrund zu stabilisieren. In drei Bächen sollen teilweise das Bett abgesenkt, geöffnet oder der Abfluss verbessert werden.

Folgeschäden vermeiden

Mit den Massnahmen könnten Folgeschäden vermieden werden, sagte Margrit Freivogel Kayser (Sachseln), Sprecherin der vorberatenden Kommission. Das Gebiet Hintergraben solle als Lebens- und Wirtschaftsraum erhalten werden. Sämtliche Fraktionssprecher begrüssten die zwischen Gemeinde, Kanton und Bund koordinierten Massnahmen als "notwendig" und "pragmatisch".

Die Kosten für das Projekt liegen bei total rund 1,9 Millionen Franken. Für Sofortmassnahmen wurden davon bereits 675'000 Franken ausgegeben. Die weiteren geplanten Massnahmen sollen in den Winterperioden 2015 bis 2016 und 2016 bis 2017 realisiert werden.

Von den Gesamtkosten sollen der Bund 45 Prozent, der Kanton 30 Prozent und die Gemeinde Sarnen 25 Prozent übernehmen. Die Gemeindeversammlung genehmigte den entsprechenden Kredit bereits am 12. Mai 2015. (sda)

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