SARNEN: Kampf gegen Beschneidung: Sind es Betrüger?

In Sarnen haben Afrikaner Geld und Unterschriften gegen Mädchenbeschneidung gesammelt. Es könnten Betrüger am Werk sein.

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Als G. B.* am Montag im Coop in Sarnen einkaufen wollte, wurde er in der Tiefgarage des Einkaufszentrums von dunkelhäutigen Männern angesprochen. Sie gaben an, Unterschriften und Geld gegen die Beschneidung von Mädchen in Afrika zu sammeln. Weil die Männer aber in einer Tiefgarage aufgetreten seien, habe er Verdacht geschöpft, es könnte sich auch um Betrüger handeln.

Der Geschäftsführer des Coops in Sarnen, Ruedi Dönni, bestätigt das Auftauchen der Männer in der Tiefgarage. Bereits vergangene Woche sei man darauf hingewiesen worden. «Wenn dies nochmals vorkommen sollte, werden wir sofort die Polizei einschalten», sagt er.

Sowohl die Obwaldner wie auch die Nidwaldner Kantonspolizei hatte in jüngster Zeit keine Anrufe erhalten, bei denen es um die dubiose Kampagne gegen Mädchenbeschneidung gegangen ist. Die Obwaldner Kripo-Chefin Carole Fallegger sagt aber, vor längerer Zeit seien schon mal Meldungen eingegangen, dass Leute Geld und Unterschriften sammelten.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.