Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SARNEN: Kantonale Bank baut neu auf dem Landenberg

Den Chefs der kantonalen Bank ob dem Wald ist der Geduldsfaden gerissen. Statt an der Bahnhofstrasse, wird nun auf dem Landenberg neu gebaut.
Ohrengrübel
Unsere Bildmontage zeigt das Provisorium der Bank bei den Schulanlagen Cher (links) und den geplanten Neubau (Visualisierung) anstelle der heutigen Landenberg-Villa. (Bild: Bildmontage Ohrengrübel)

Unsere Bildmontage zeigt das Provisorium der Bank bei den Schulanlagen Cher (links) und den geplanten Neubau (Visualisierung) anstelle der heutigen Landenberg-Villa. (Bild: Bildmontage Ohrengrübel)

Neun Jahre Auseinandersetzung mit einer Nachbarin und mit Gerichten sind genug. Die Okabe, das kantonale Bankinstitut, gibt ihre Neubaupläne an der Bahnhofstrasse auf, wie Direktor Burno Teuerig auf Anfrage des «Ohrengrübel» bestätigt. Er nennt dafür zwei Hauptgründe: Erstens will man lieber an einem Ort bauen, wo die Mauern von selber zusammenfallen, als an einem Ort, wo man nicht einmal einen Teil der Klostermauer entfernen und später neu bauen dürfte. Zweitens ist der historische Landenberg natürlich ein wesentlich imposanterer und eindrücklicherer Platz. Für Teuerig ist nämlich der Hauptsitz des grossen nationalen Konkurrenten Raffeisen ein Vorbild: Er schwärmte kürzlich in der «Metzgern» von der Raffeisen City in St. Gallen. «Das ist eine halbe Stadt für sich.»

Auch Parkplatzproblem gelöst

Die Bank zügelt also ihr in einem Wettbewerb entstandenes Projekt telquel auf den historischen Berg über dem Dorfplatz. Mit diesem Vorgehen kann auch das Parkplatzproblem gelöst werden: Unter dem Landenberg hat es genug Platz für ein Parkhaus. Die Besitzerin der einfallenden Villa kann sich nicht wehren, sie ist «gottenfroh», dass man nicht mehr von ihrem Haus spricht. Der kantonale Baudirektor Paule Federball hat bereits beim Bund eine Ausnahmebewilligung für den Okabe-Neubau auf dem Landenberg erwirken können. Hier kam ihm seine immer wieder an den Tag gelegte sehr offene Haltung gegenüber Bauten ausserhalb der Bauzone gelegen.

Ohrengrübel

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.