SARNEN: Kantonsschule: Sanierungsprojekt ist zu teuer

Weil der erste Entwurf des Kostenvoran­schlages für das Ausbau- und Sanierungsprojekt Kantonsschule Obwalden und Dreifachhalle zu hoch ausgefallen ist, wird er nochmals überprüft.

Drucken
Teilen
Die Obwaldner Kantonsschule in Sarnern kann erst mit Verzögerung saniert werden. (Archivbild Josef Reinhard/Neue OZ)

Die Obwaldner Kantonsschule in Sarnern kann erst mit Verzögerung saniert werden. (Archivbild Josef Reinhard/Neue OZ)

Der Regierungsrat habe «mit Besorgnis» vom ersten Entwurf des Kostenvoran-schlages für das Ausbau- und Sanierungs-projekt Kantonsschule Obwalden und Dreifachhalle mit Spielhalle Kenntnis genommen, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Obwalden.

Die – im Rahmen des Projektwettbewerbs durchgeführte –  Kostenschätzung sei durch ein externes Büro erfolgt und hatte für das Siegerprojekt Investitionskosten von 33,3 Millionen Franken ergeben. Der Betrag ist laut Mitteilung vergleichbar mit den andern Projekten (32 bis 35 Millionen Franken), welche im Wettbewerb die vordersten Plätze belegten. Allerdings habe diese Kostenschätzung nicht alle Anlagekosten beinhaltet.

So seien insbesondere die Ausstattung, die Hochwasserschutzmass-nahmen, die statischen und brandschutzbedingten Massnahmen sowie die Reserven und Unvorhergesehenes ausgeschlossen worden. Daher weist der erste Kostenvoranschlag im Rahmen des Auflageprojektes erhebliche Mehrkosten auf.

Hohe Kosten hinterfragen, Verzichte aufzeigen
Der Regierungsrat hat den Anträgen der Planungskommission zugestimmt, die Kostenplanung nachzuprüfen, Optimierungen und vertretbare Verzichte aufzuzeigen sowie die hohen Kosten im Zusammenhang mit der Dreifachturnhalle und Spielhalle zu hinterfragen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Durch diese zusätzlichen Überprüfungen, verzögert sich das Projekt um einen Monat. Der Projektkredit könne dem Kantonsrat erst an der Sitzung vom 26. Juni unterbreitet werden, wodurch sich der Baubeginn um rund einen Monat auf Ende Oktober verschiebe.

ana