SARNEN: Kaum gebaut, geht Strasse schon kaputt

Der Belag ist zwar praktisch neu, trotzdem zeigen sich auf der Schwander­strasse bereits Schäden. Für die zuständige Baufirma könnte dies teuer werden.

Adrian Venetz
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Wegen mangelhafter Belagsarbeiten zeigen sich auf der Schwander­strasse (im Hintergrund Sarnen und Kerns) bereits Löcher. (Bild Adrian Venetz)

Wegen mangelhafter Belagsarbeiten zeigen sich auf der Schwander­strasse (im Hintergrund Sarnen und Kerns) bereits Löcher. (Bild Adrian Venetz)

Die «vielen Belagsschäden» auf der Schwanderstrasse und die «nicht fachgerechten Anschlussarbeiten an den Schächten und Rändern» haben Kantonsrat Hampi Lussi (CVP, Sarnen) zu einer Interpellation bewogen. Gemeinsam mit Mitunterzeichnenden möchte er von der Regierung wissen, ob diese Schäden noch behoben werden. Und vor allem: Wer soll das bezahlen? Tatsächlich zeigen sich auf der Schwanderstrasse – genauer auf dem 1,8 Kilometer langen Abschnitt zwischen Breitholz und Stalden – einige Schäden im Belag. Dabei wurde die Strasse im Sommer 2012 neu asphaltiert, dies im Zuge einer umfangreichen Sanierung von Werkleitungen.

Verarbeitung mangelhaft

Aus der Antwort der Regierung auf den Vorstoss von Hampi Lussi geht nun klar hervor, dass die Belagsarbeiten teilweise unsauber ausgeführt worden sind. Im Mai 2013 wurde die Bauabnahme des betroffenen Strassenabschnitts «aufgrund wesentlicher Mängel zurückgestellt», schreibt die Regierung. Der verantwortliche Bauunternehmer streite die Mängel nicht ab, hält die Regierung in ihrer Antwort fest. Er habe denn auch bereits schriftlich zugesichert, dass er die Mängel auf seine Kosten beheben werde.