SARNEN: Klare Erziehung zur Selbstständigkeit

Eine Gruppe von Jugendlichen ist neu ins Turm-Mattli eingezogen. Betreuer des Franziskaner Juvenats sorgen sich darum, dass sie im Leben eine Chance erhalten.

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Die Wohngruppe im Turm-Mattli. (Bild Marion Wannemacher/Neue OZ)

Die Wohngruppe im Turm-Mattli. (Bild Marion Wannemacher/Neue OZ)

Im Turm-Mattli sind die Jugendliche neu eingezogen. Sie versorgen sich selbst, kochen zusammen und frühstücken gemeinsam. «Eine Wohngemeinschaft ist das hier aber nicht», stellt Arbeitserzieher Jens Möller klar, als er durchs Haus führt. Betreutes Wohnen heisst, dass rund um die Uhr ein Sozialpädagoge da ist.

Im Juvenat der Franziskaner herrschen klare Regeln, ob es um Ausgang, den Umgang mit Medien oder schlichtweg ums Rauchen geht. Die Jugendlichen kommen als Erste seit Bestehen des Juvenats überhaupt in den Genuss eines Anschlussangebots an ihre obligatorische Schulzeit. Ruth Achermann, Leiterin des Betreuten Wohnens, freut sich mit ihnen: «Das erhöht ihre Selbstständigkeit weiter. Das Ziel ist, dass sie später ganz selbstständig wohnen.» An Lebenserfahrung haben Mori, Adrian, Patrick, Pascal, Juri und Thomas in den vergangenen Monaten zugelegt: Alle fanden in Ob- und Nidwalden eine Lehrstelle.

Marion Wannemacher

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.