SARNEN: Kloster erhält Kulturgüterschutz-Förderpreis

Die Benediktinerinnen des Klosters St. Andreas in Sarnen erhalten den Förderpreis 2013 der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz. Ausgezeichnet werden die Schwestern für ihren Einsatz nach dem Hochwasser 2005 bei der Restauration des Klosters.

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Beim Hochwasser 2005 wurde das Kloster und seine Kunstschätze arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Benediktinerinnen halfen bei der Restauration tüchtig mit. (Archivbild Neue LZ)

Beim Hochwasser 2005 wurde das Kloster und seine Kunstschätze arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Benediktinerinnen halfen bei der Restauration tüchtig mit. (Archivbild Neue LZ)

Der Preis ist mit 2000 Franken dotiert. Er wird am 25. Oktober im Kloster in Sarnen verliehen, wie die Schweizerische Gesellschaft für Kulturgüterschutz am Donnerstag mitteilte.

Die Gesellschaft würdigt mit dem jährlichen Preis Leistungen im Zusammenhang mit der Weitergabe von kulturellem Erbe an künftige Generationen.

Beim Hochwasser im August 2005 entstanden am Kloster und seinen Kunstschätzen Schäden von rund acht Millionen Franken. Durch die Flut wurden unter anderem Partituren der Musikbibliothek, alte Textilien, Bilder, Skulpturen, Bücher und die Klosterorgel zerstört. Für die Restaurierung kamen die öffentliche Hand, Stiftungen und hunderte private Spender auf.

sda