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SARNEN: Längste Bar soll noch länger werden

Nicht weniger als 50 Bars reihten sich im Sommer vor zwei Jahren aneinander. Der erfolgreiche Anlass soll nun wiederholt werden – mit einem Anspruch der Superlative.
Matthias Piazza
OK-Präsident Florian Spichtig an der Hofstrasse, wo ein Teil der Bar stehen wird. (Archivbild: Corinne Glanzmann)

OK-Präsident Florian Spichtig an der Hofstrasse, wo ein Teil der Bar stehen wird. (Archivbild: Corinne Glanzmann)

Matthias Piazza

matthias.piazza@obwaldnerzeitung.ch

Das Sarner Dorfzentrum als einzige Festmeile, eine Bar nach der anderen, viele Besucher, die den Event im Bereich der Hofstrasse, Poststrasse und Grossgasse zu einem Dorffest machten: Vielen dürfte die spezielle Sarner Nacht vom 30. Mai 2015 noch in Erinnerung sein, als ein initiatives Organisationskomitee mit Unterstützung von Obwalden Tourismus und der Gemeinde die längste Bar der Welt im Sarner Dorfkern auf die Beine stellte.

50 Gastrobetriebe und Vereine leisteten ihren Beitrag, indem sie ein Bar-Element beisteuerten. Längste Bar der Welt? Einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sucht man vergebens. Kein Wunder. Mit rund 300 Metern Länge reichte es nicht für den Weltrekord. Diesen hält die Northcoast University in Maumee, Ohio (USA), mit 796 Metern aus dem Jahr 2011. «Der Aufruf war mehr als Provokation gemeint, mit entsprechendem Werbeeffekt», meint OK-Präsident Florian Spichtig rückblickend mit einem Augenzwinkern. Die Aktion aus Anlass von 200 Jahre Tourismus in der Zentralschweiz mit rund 5000 Besuchern wertet Spichtig trotzdem als vollen Erfolg. Bei dieser einmaligen Auflage soll es darum nicht bleiben. Am Samstag, 24. Juni, ist die zweite Ausgabe geplant. «In einer Umfrage unter den damaligen Beteiligten sprachen sich 100 Prozent für eine Wiederholung aus», weiss Florian Spichtig. Spichtig, der auch Verwaltungsratspräsident und Geschäftsleiter ad interim von Obwalden Tourismus ist, spricht von einem der gelungensten Anlässe im Obwaldner Hauptort. «Vom Konzept her ist es einer der genialsten Events, dank des Katalysatoreneffektes. Alle Vereine bringen ihre Freundeskreise mit, sodass der Anlass zu einem richtigen Dorffest wird für Alt und Jung.» Zurzeit bildet sich das neue OK, die damaligen Barbetreiber werden wieder angefragt. Dies hätte man eigentlich schon im vergangenen Jahr machen wollen. Doch ein entsprechender Anlauf sei damals gescheitert.

Vom ehemaligen OKB-Hauptsitz bis Rütistrasse

Diesen Sommer soll die längste Bar zwischen dem ehemaligen Hauptsitz der Obwaldner Kantonalbank (OKB) und der Rütistrasse entlang dem Sarner Frauenkloster aufgebaut werden. Der verschobene Standort biete mehr Platz für die Gäste, aber auch für den Auf- und Abbau. «Unser Ziel ist, die Bar noch etwas länger als vor zwei Jahren zu machen.» Auch wenn es nicht um den Weltrekord in erster Linie gehe, einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde wäre Spichtig nicht abgeneigt. «Das hätte natürlich einen schönen Werbeeffekt.» Sollte die Bar tatsächlich auf eine rekordverdächtige Länge anwachsen, würde man darum auch den Aufwand nicht scheuen, den Weltrekord offiziell bestätigen zu lassen. Ob der Barevent künftig zur Tradition werden soll, konnte Spichtig nicht sagen, dafür sei es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh.

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