Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SARNEN: Marco Rima wird «komplett motiviert» in Sarnen auftreten

Den «Heimweh-Schweizer» zieht es in die Ferne. Vorher aber macht Marco Rima mit seinem aktuellen Programm in Sarnen Halt. Das Publikum darf sich auf einen «komplett motivierten Typ» freuen.
Oliver Mattmann
Marco Rima kommt mit einem Best-of-Programm nach Sarnen. Schluss sei noch lange nicht, beteuert er. (Bild: Boris Bürgisser (Zug, 13. Januar 2018))

Marco Rima kommt mit einem Best-of-Programm nach Sarnen. Schluss sei noch lange nicht, beteuert er. (Bild: Boris Bürgisser (Zug, 13. Januar 2018))

Interview: Oliver Mattmann

oliver.mattmann@obwaldnerzeitung.ch

Der Zuger Kabarettist Marco Rima (56) kommt auf Einladung der Veranstalter von «Stans lacht» am Donnerstag mit seinem Programm nach Sarnen. Der Abend ist bis auf wenige Plätze ausverkauft. Im Interview verrät Rima, warum er auf alte Nummern zurückgreift, wie lange er noch auf der Bühne steht und warum es ihn nach Australien zieht.

Marco Rima, offenbar hat eine spezielle Anekdote zu Ihrem aktuellen Programm «Just for fun» geführt.

Eigentlich hatte ich eine Auszeit nehmen wollen, doch eines Tages riefen mich die Verantwortlichen einer Produktion im Casino-Theater Winterthur an, ob ich den Part des Schauspielers übernehmen könne, der ausfällt. Und beim Gedanken, wie ich den Abend bestreiten könnte, kam mir die Idee, alte Nummern hervorzunehmen, diese neu zu inszenieren und dem Publikum näher zu bringen, was mich als Mensch und Kabarettist bewegt.

Nun könnten böse Zungen behaupten, Sie sind es leid, sich neue Sketches und Pointen auszudenken.

Das Gegenteil ist der Fall. Es fordert fast mehr heraus, aus früheren Nummern ein Gesamtpaket zu flechten und dieses anders verpackt mit autobiografischem Hintergrund rüberzubringen.

Dann wird am Donnerstag auch ein ganz ernster Marco Rima auf der Bühne anzutreffen sein?

Nein, ein Augenzwinkern wird schon immer dabei sein, das Publikum soll etwas zu lachen haben und sich nicht in einem Dokumentationsfilm wähnen.

Das neue Programm ist eine Art Best-of. Schon oft haben sich Künstler auf diese Weise von der Bühne verabschiedet. Auch Sie?

Das habe ich nicht vor, es gibt noch einiges zu erzählen. Es wird sicher ein neues Bühnenprogramm geben. Ich mache es wie Roger Federer: Ich spiele solange, wie ich Freude daran habe, aber nicht mehr so oft wie früher. Statt 120 sind es vielleicht noch 40 oder 50 Vorstellungen pro Jahr.

Was machen Sie mit der gewonnenen Freizeit?

Ich geniesse es, meine Kinder zur Schule zu bringen, und wir sind viel am Reisen. Von Spanien über Kanada bis hin zu Tasmanien. Das sind schöne, teilweise auch erschreckende Erlebnisse, weil ich früher schon an einigen Orten war und nun den Wandel der Zeit intensiv mitbekomme, etwa die mit Plastikabfall verschandelten Strände auf Mallorca.

Und Sie wollten doch noch eine Auszeit nehmen, oder?

Das werden wir auch. Wir gehen 2019 für mehrere Monate nach Australien, die Kinder werden dort den Unterricht besuchen. Ich will mich sprachlich ebenfalls weiterbilden. Für einige Auftritte im Rahmen einer Deutschland-Tour werde ich zwischendurch zurückkehren. Ich gebe es zu: Ich bin ein «Heimweh-Schweizer».

Zurück in die Gegenwart. Was erwartet das Publikum am Donnerstagabend in Sarnen?

Einen komplett motivierten Typ, der sich riesig freut, auf der Bühne zu stehen (lacht). Ich spiele so wenig, da ist jeder Auftritt ein Fest. Ich hoffe, auch die Besucher werden mit einem Lachen im Gesicht nach Hause gehen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.