SARNEN: Mehr Patienten am Kantonsspital Obwalden

Noch nie wurden im Kantonsspital Obwalden so viele Patienten behandelt wie 2015. Nach dem ersten Jahr Vollbetrieb mit dem neuen Bettentrakt verzeichnet das Kantonsspital Obwalden eine Zunahme von stationär behandelten Patienten von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und sogar 22 Prozent gegenüber 2013.

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Im Kantonsspital Obwalden wurden noch nie so viele Patienten stationär behandelt wie 2015. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Im Kantonsspital Obwalden wurden noch nie so viele Patienten stationär behandelt wie 2015. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Nach einem Jahr im Vollbetrieb ziehen die Verantwortlichen des Kantonsspitals Obwalden (KSOW) ein positives Fazit für den neuen Bettentrakt und die strategische Ausrichtung des Spitals. So wurden 2015 an die 4000 Patienten stationär behandelt, das sind gut 600 mehr als im Vorjahr.

Alle Kliniken verzeichnen ein Wachstum und senkten im gleichen Zug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Patient, wie das KSOW am Freitag mitteilte. Auch der ambulante Bereich konnte markant zulegen: die Konsultationen wurden um 10 Prozent gesteigert. Massgeblich zu diesem Resultat beigetragen haben alle Bereiche des Spitals:

Moderne Infrastruktur und medizinische Technologie

Die neuen, grosszügigen und zeitgemässen Patientenzimmer haben dazu geführt, dass sich wieder vermehrt Obwaldner im eigenen Spital behandeln lassen. Mit den Belegärzten aus dem Raum Luzern kamen zudem auch ausserkantonale Patienten für spezifische Behandlungen ins Haus, die den guten Ruf des Spitals in die weitere Region hinaustragen. Die moderne technische Ausstattung mit MRI, CT, strahlenoptimierter Röntgenanlage, OP-Geräten, Monitoring etc. macht das Spital ebenfalls zur gefragten Gesundheitsinstitution.

Die überdurchschnittliche Patientenzufriedenheit mit den zahlreichen positiven Aussagen ist laut Mitteilung «Ausdruck für den Erfolg unserer Bemühungen» und hat dem KSOW ein Spitzenresultat im Benchmark mit 30 vergleichbaren Spitälern eingebracht.

pd/zim