SARNEN: Muffis Mühsal mit dem harten Landenberg-Fels

In seiner Bar steht ein Bagger. Das Wasser rinnt. Aber Muffis Kopf bleibt genauso hart wie der Fels, der ihm im Weg steht.

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Peter Muff «Muffi» auf der Baustelle des Restaurans Muffis in Sarnen. 

Bild Roger Zbinden/Neue OZ

FOTO Roger Zbinden (Neue NZ)

Peter Muff «Muffi» auf der Baustelle des Restaurans Muffis in Sarnen. Bild Roger Zbinden/Neue OZ FOTO Roger Zbinden (Neue NZ)

Wie in einem Tunnelausbruch sieht es aus: Der nackte Fels starrt dunkel ins Leere, durch die Ritzen rinnt Wasser, schwere Holzpfeiler stützen die Steinhöhle. Ort des Geschehens: Muffis Nachtrestaurant in Sarnen. Und Peter Muff, der dort sonst hinter der Bar steht und seine Gäste mit lockeren Sprüchen begrüsst, sagt: «Ich halte es hier nicht länger als 5 Minuten aus.» Nicht nur, weil das Thermometer 30 Grad anzeigt und die Luftfeuchtigkeit unerträglich hoch ist. Sondern auch, weil seine Pläne nicht so reibungslos durchsetzbar sind, wie er sich das erhofft hatte.

«Gehts oder gehts nicht?»
Peter Muff - oder kurz Muffi - spielte bereits vor einem Jahr mit dem Gedanken, sein Nachtrestaurant beim Landenberg in Sarnen zu vergrössern. Der Platz war einfach zu eng für seine weite Fantasie und seinen Kopf, in dem die Ideen nur so sprudeln. Der Besitzer der Liegenschaft, Bauunternehmer Toni Eberli, war nicht auf Anhieb begeistert von Muffis Plänen. Er wusste: Es ist kein leichtes Unterfangen, eine Bar zu vergrössern, die in Fels eingebettet ist. «Er wollte mir die Idee ausreden», erinnert sich Peter Muff. Aber Muffi wäre nicht Muffi, wenn er etwas, das er sich in den Kopf gesetzt hat, wieder fallen liesse.


Lesen Sie in der Neuen OZ vom Samstag, worum es geht und warum es nicht so geht wie geplant.

Adrian Venetz