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SARNEN: Mutter und Sohn sind ein starkes Team

Basil Krummenacher und seine Mutter konnten dank dem diesjährigen Motto «Wild Wild West» am Sarner Fasnachtsumzug ein altes Familienkostüm wieder auferstehen lassen.
Franziska Herger
Kathrin Krummenacher mit Sohn Basil, als Pferd und Cowboy. (Bild: Philipp Unterschütz (13.2.2018))

Kathrin Krummenacher mit Sohn Basil, als Pferd und Cowboy. (Bild: Philipp Unterschütz (13.2.2018))

Franziska Herger

franziska.herger@obwaldnerzeitung.ch

«Schon als Babys gingen meine Kinder einmal als Cowboys an die Fasnacht, und ich als Pferd», erklärt Kathrin Krummenacher. «Jetzt bin ich eben einfach ein älteres Pferd.»

Den Krummenachers liegt die Fasnacht im Blut. «Wir sind noch nie nicht gegangen», stellt der 11-jährige Basil fest. Seit Donnerstag sind sie an Umzügen in Obwalden und Luzern unterwegs. Dieses Jahr machen Mutter und Sohn in Sarnen aber nicht aktiv mit, sondern schauen zu. «Der Vater von Basil ist auch da, aber der zieht keinen ‹Grind› mehr an, und mein anderer Sohn will auch nicht mehr», erzählt Kathrin Krummenacher. «Jetzt sind Basil und ich eben ein Zweierteam», so die Kindergärtnerin.

Mit dem Mami an die Fasnacht – wie ist das so? «Ähm», sagt Basil Krummenacher vorsichtig. «Es ist schön... aber es ist manchmal auch etwas peinlich.» Unter schallendem Gelächter seiner Mutter erklärt der Primarschüler: «Weil ich jetzt schon in der sechsten Klasse bin, ist das halt ein bisschen so.»

Auch mit den Kollegen geht es an die Fasnacht

Auf die Frage, ob er dann nächstes Jahr lieber alleine an die Fasnacht gehe, antwortet Basil trotzdem mit einem entschiedenen «Nein.» Er gehe schon jetzt jeweils auch noch mit seinen Kollegen an die Fasnacht, erklärt der junge Cowboy. Zudem sei es in Luzern ja etwa kein Problem mit seiner Mutter unterwegs zu sein, meint er verschmitzt. Mutter Kathrin nimmt’s gelassen: «Solange er eine Maske anhat, geht’s ja», lacht sie.

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