SARNEN: Nach 56 Unfällen wird Kreuzung saniert

Noch in diesem Jahr soll in Sarnen ein weiterer Kreisel erstellt werden. Im Gebiet der Enetriederstrasse wird eine Kreuzung entschärft.

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Bei dieser Kreuzung Nord-/Enetriederstrasse in Sarnen soll im September ein Kreisel gebaut werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Bei dieser Kreuzung Nord-/Enetriederstrasse in Sarnen soll im September ein Kreisel gebaut werden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die Pläne für eine Sanierung der Kreuzung Nordstrasse/Enetriederstrasse in der Nähe der A-8-Ausfahrt Sarnen-Nord sind nicht neu. Bereits die Landsgemeinde von 1996 hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Damals bewilligte das Volk nämlich den Rahmenkredit fürs Kantonsstrassenprogramm 1996 bis 2000, in welchem die Sanierung dieser Kreuzung enthalten war. In der ersten Etappe wurden jedoch nur die Kreuzungen Brünigstrasse/Schwanderstrasse/Nordstrasse sowie Kägiswilerstrasse/ Nordstrasse zu Kreiseln umgebaut. Die Realisierung des Kreisels an der Enetriederstrasse wurde aus finanziellen Gründen zurückgestellt.

Aus verkehrstechnischer Sicht hat sich diese Verschiebung jedoch nicht gelohnt: In den letzten zehn Jahren haben sich nämlich an der stark befahrenen Kreuzung Nordstrasse und Enetriedersstrasse insgesamt 56 Verkehrsunfälle davon 12 mit verletzten Personen ereignet, wie die Regierung in ihrer Botschaft zum Kreditantrag schreibt. Und mit der neuen Wohnsiedlung Jänzipark und einer durchgehenden Militär-/Enetriederstrasse müsse mit zusätzlichem Verkehr gerechnet werden, schätzt der Regierungsrat.

Fünfter Kreisel in Sarnen
Die unbefriedigende Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt soll nach dem Willen der Regierung noch dieses Jahr korrigiert werden. Mit Kosten von 700 000 Franken ist dort der Bau eines neuen Verkehrskreisels geplant. Der Kreditantrag wird dem Kantonsrat an seiner Sitzung vom 11. September vorgelegt, und noch im gleichen Monat ist der Baubeginn angesagt.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.