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SARNEN: Nach Abriss folgt Neubau

Ein altes Wohnhaus an prominenter Lage beim Dorfeingang wird derzeit abgerissen. Im Neubau sollen 13 Wohnungen Platz haben.
Markus Villiger
So wird das neue Mehrfamilienhaus beim Kreisel eingangs Dorf aussehen.Visualisierung: PD

So wird das neue Mehrfamilienhaus beim Kreisel eingangs Dorf aussehen.Visualisierung: PD

Seit ein paar Tagen herrscht Betrieb auf der Baustelle: Das Haus an der Brünigstrasse 119 beim Kreisel wird abgerissen. Viele Obwaldner kennen das Gebäude: Im Erdgeschoss befand sich früher eine Videothek. Die in Eisen geschmiedete Wetterfahne mit der Jahreszahl 1908 auf dem Dachfirst wurde von Passanten vielfach beachtet und erinnerte ans Baujahr. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde damals für Spenglermeister Josef Burch gebaut, ein markanter Putzbau mit Mansard-Zeltdach und Giebelausbauten. In den letzten Jahren wohnten Asylbewerber darin.

Bald entsteht Neues: Die Hochbauarbeiten sollen im Januar 2017 beginnen. Auf März 2018 ist die Fertigstellung geplant. Die Bauherrin, die Wohnbau Landenberg AG, legt grossen Wert auf verdichtetes Bauen. Das zeigt sich an der kleinen Grundstücksfläche von 764 Quadratmetern. Die dadurch mögliche höhere Ausnützung sei «in der heutigen Zeit eminent wichtig und auch vorteilhaft, so werden aus 3 nun neu 13 Wohnungen», betont Verwaltungsratspräsident Pierre Lehmann. Einst wollte die Wohnbaugenossenschaft Landenberg hier bauen. Tiefe Hypothekarzinsen machten ihr einen Strich durch die Rechnung (siehe Kasten), so dass sie 2003 in die Wohnbau Landenberg AG umgewandelt wurde. Diese hat dafür ihr Aktienkapital auf 758000 Franken verdoppelt. Der AG mit 65 Aktionären gehören als Verwaltungsräte Pierre Lehmann (Präsident) sowie Elmar von Holzen, Leonardo Werth und Hansjürg Lusti an.

2011/12 wurde an drei Architekturbüros ein Studienauftrag erteilt. Das Büro Durrer Bäbi Architekten GmbH in Sarnen ging als Sieger hervor. Das mehrmals überarbeitete Vorprojekt von 2013 erhielt vor einem guten Jahr die Baubewilligung ohne Einsprachen. Laut Roger Durrer vom Architekturbüro stellt es hohe Anforderungen. Das Gebäude entstehe an prominenter und städtebaulich wichtiger Lage am nördlichen Zugang zum Dorfkern. Hier müsse auch besonders auf die Qualität der Wohnungen bezüglich Ausrichtung und Besonnung geachtet werden. Das stelle grosse Herausforderungen an die Architekten. Insgesamt entstehen 13 Wohnungen und 14 Parkplätze in einer Einstellhalle. Die Mietwohnungen bewegen sich im Bereich zwischen 21/2 und 41/2 Zimmern, das dreigeschossige Mehrfamilienhaus wird knapp 16 Meter hoch.

Markus Villiger

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