Sarnen
Neuer Wohnraum für Senioren: Der Rohbau des Projektes Schmetterling steht

Der Erweiterungsbau der «Residenz am Schärme» umfasst 102 Pflegezimmer und 17 Alterswohnungen.

Robert Hess
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Schlichte Aufrichtefeier (von links): Ursula Madera (Leitung Infrastruktur/Projekte), Stiftungsratspräsident Hanspeter Kiser, Manuel Odermatt (Baufirma Bürgi), Guido Langensand (Inhaber Baufirma Bürgi) und Axel Büttner (Baufirma Bürgi) sowie Stefan Kurt (Firma TGS Bauökonomen AG).

Schlichte Aufrichtefeier (von links): Ursula Madera (Leitung Infrastruktur/Projekte), Stiftungsratspräsident Hanspeter Kiser, Manuel Odermatt (Baufirma Bürgi), Guido Langensand (Inhaber Baufirma Bürgi) und Axel Büttner (Baufirma Bürgi) sowie Stefan Kurt (Firma TGS Bauökonomen AG).

Bild: Robert Hess (Sarnen, 4. Februar 2021)

Zu einer schlichten und «coronabedingt trockenen» Aufrichtefeier und Presseorientierung hat die Sarner Stiftung Zukunft Alter – Wohnen und Betreuung am Donnerstag eingeladen. «Unser Erweiterungsprojekt Schmetterling ist auf Kurs», erklärte Stiftungsratspräsident Hanspeter Kiser. «Rund 14 Monate nach dem Spatenstich vom 26. November 2019 ist der Rohbau termingerecht fertig erstellt.»

Rund 45 Millionen Franken betragen die Baukosten. Die Investitionen werden von der Trägerstiftung, die auch das Hotel Kurhaus am Sarnersee führt, getragen. Der rund 16 Meter hohe Neubau umfasst 102 Pflegezimmer und 17 Alterswohnungen sowie Aufenthaltsräume, Büros, Veranstaltungsräume und die Erweiterung der Einstellhalle. Insgesamt wird die Residenz am Schärme nach der Fertigstellung dieser Etappe 165 Bewohnerplätze (heute 140) und 38 Alterswohnungen (heute 21) für das betreute Wohnen anbieten können. «Damit wird eine zukunftsgerichtete Pflege und Betreuung sichergestellt», schreibt die Stiftung in einer Medienmitteilung. Zudem würden «neue attraktive Arbeitsplätze» geschaffen. Heute werden «am Schärme» rund 180 Personen beschäftigt.

Ein weiterer Ausbau folgt

«Der Neubau soll im Frühling 2022 bezugsbereit sein», sagte Stiftungsratspräsident Kiser am Donnerstag. Doch die Bautätigkeit werde auf dem Areal unverzüglich weitergehen. Im Haus 1, das 1979 erstellt worden ist, werden die bisherigen Pflegezimmer zu 35 Alterswohnungen umgebaut. Die rund 70 Bewohner zügeln ins neu eröffnete Haus. Auch das bisherige Restaurant im Haus 1 wird inklusive Küche vollständig neu gebaut.

Die Aufrichtefeier am Donnerstag bot Gelegenheit zu einer kurzen Rückschau auf die bisherige Bautätigkeit. Guido Langensand, Inhaber der Firma Bürgi AG aus Alpnach, die den gesamten Rohbau erstellt hat, zeigte sich zufrieden über die gute Arbeit auf der Baustelle – trotz der nicht einfachen Rahmenbedingungen. «Während der gesamten Arbeit herrschte hier strenge Helm- und Maskenpflicht», sagte Stefan Kurt von der Firma TGS Bauökonomen AG aus Luzern. Der Neubau «Schmetterling» ist ein Projekt der Luzerner Architekten «Büro Konstrukt».