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SARNEN: Obwaldner Kantonalbank schliesst 2017 über den Erwartungen

Obwohl die Obwaldner Kantonalbank in ihrem wichtigsten Ertragszweig, den Zinsen, weniger verdient hatte, hat sie das Geschäftsjahr 2017 besser abgeschlossen als erwartet. Die Dividendenzahlungen erreichen ein Rekordniveau.
Das Provisorium der Obwaldner Kantonalbank in Sarnen. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Das Provisorium der Obwaldner Kantonalbank in Sarnen. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Im Zinsengeschäft ging der Bruttoerfolg im letzten Jahr gegenüber 2016 von 44,2 Millionen Franken auf 43,5 Millionen Franken zurück. Der wichtigste Ertragszweig habe die Erwartungen dennoch übertroffen, teilte die Bank am Dienstag mit.

Als Grund für den Rückgang von brutto 1,5 Prozent im Zinsengeschäft nennt die Obwaldner Kantonalbank vor allem die Amortisationen, die die Kunden mangels Renditealternativen auf Kontoguthaben vorgenommen hätten. Das rekordhohe Niveau der Amortisationen des Vorjahres sei nochmals stark übertroffen worden.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft liefen dagegen die Geschäfte. Der Erfolg nahm in diesem Ertragszweig um 14,1 Prozent von 7,3 Millionen Franken auf 8,4 Millionen Franken zu. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft stieg um 19,8 Prozent von 2,9 Millionen Franken auf 3,4 Millionen Franken.

Geschäftserfolg von 25,7 Millionen Franken

Die Obwaldner Kantonalbank weist für 2017 einen Geschäftserfolg von 25,7 Millionen Franken aus. 2016 war dieser mit 24,5 Millionen Franken 4,7 Prozent tiefer gewesen. Dieses Ergebnis übertrifft gemäss Medienmitteilung deutlich die Erwartungen. Der Gewinn konnte um 6,3 Prozent von 14,7 Millionen Franken auf 15,6 Millionen Franken erhöht werden.

Die Bank wird die Dividende pro Partizipationsschein von 32 auf 34 Prozent erhöhen. In die Kasse des Kantons Obwalden fliessen 9,8 Millionen Franken aus der Gewinnausschüttung und als Abgeltung für die Staatsgarantie. Dies sind 0,6 Millionen Franken mehr als 2016.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank ist von 4,377 Milliarden Franken um 4,9 Prozent auf 4,549 Milliarden Franken gestiegen. Die Zahl der Vollpensen nahm von 149 auf 155 zu.

sda

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