SARNEN: Oldtimerparade rollte durch die Zentralschweiz

333 prächtige Oldtimer sind am Pfingstsonntag von Sarnen nach Beromünster gefahren. Einer sogar mit Dampf.

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Edi von Wyl aus Kägiswil auf seinem Locomobil Steamer aus dem Jahr 1900. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Edi von Wyl aus Kägiswil auf seinem Locomobil Steamer aus dem Jahr 1900. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Sonntagmorgen in Sarnen: Stossstange an Stossstange reihen sich 333 alte Autos und Motorräder auf der Brünigstrasse. Da und dort unterhalten sich die Fahrer, viele in nostalgischem Outfit, mit Zaungästen. Man erzählt sich abenteuerliche Geschichten und gibt fachkundige Auskunft über technische Details.

Sie alle sind gekommen, um am 9. Oldtimer in Obwalden (OiO) teilzunehmen. Dieser Anlass findet wie jedes Jahr am Pfingstsamstag und -sonntag statt.

Als gegen 9 Uhr Ruedi Müller, Organisator des Oldtimer in Obwalden, die Route für die bevorstehende Ausfahrt nach Beromünster bekannt gibt, lösen sich die Grüppchen langsam auf. Die Fahrer treffen letzte Vorbereitungen.

80 km/h mit Dampf
Den grössten Aufwand betreibt Edi von Wyl (70) aus Kägiswil mit seinem Locomobil Steamer aus dem Jahr 1900. Wie der Name verrät, wird das Fahrzeug von einer Dampfmaschine angetrieben. Sein Locomobile ist das älteste Fahrzeug auf dem Platz. Doch altersschwach ist die Maschine deswegen nicht. Geschwindigkeiten von 60 bis 80 Stundenkilometern sind laut von Wyl noch immer möglich. Der Mann besteigt seinen Oldtimer und dampft los.

Veranstalter Ruedi Müller zeigt sich, bevor er losfährt, hochzufrieden. Insgesamt zählte er über 400 Fahrzeuge, und die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer in Sarnen schätzt er auf 5000 bis 6000.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.