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SARNEN: Petrus segnet die Feier gehörig

Ein Volksapéro auf dem Dorfplatz war gestern Abend zu Ehren der neu gewählten Kantonsratspräsidentin Helen Keiser angesagt. Dabei gab es auch nasse Füsse.
Kantonsratspräsidentin Helen Keiser (links) stösst mit der neuen Frau Landammann Maya Büchi an. (Bild: Robert Hess (Sarnen, 30. Juni 2017))

Kantonsratspräsidentin Helen Keiser (links) stösst mit der neuen Frau Landammann Maya Büchi an. (Bild: Robert Hess (Sarnen, 30. Juni 2017))

Als hätten die rassigen Darbietungen der Feldmusik Sarnen die Himmelsschleusen geöffnet, prasselte der Regen auf halbem Weg zwischen Gemeindehaus und Dorfplatz plötzlich auf die Schar der Politiker und weiterer Gäste nieder. So blieb vorerst nur die Flucht ins alte Spritzenhaus, um den ersten Teil der Wahlfeier für Kantonsratspräsidentin Helen Keiser-Fürrer einigermassen trocken über die Bühne zu bringen.

Nach den ersten Prosits heiterte es ein wenig auf, sodass Gemeindepräsident Paul Küchler wagte, sein Gratulationswort nach draussen, auf den neuen Eventwagen der Gemeinde, zu verlegen. «Sarnen ist stolz auf dich, und wir sind überzeugt, dass Obwalden mit dir eine Repräsentantin mit Ausstrahlung weit über unsere Kantonsgrenzen hinaus hat», sagte er zur höchsten Obwaldnerin. Beeindruckt war Küchler von der Eintrittsrede Keisers im Kantonsrat: «Ich bin überzeugt, dass du ein nachhal­tiges Präsidialjahr haben wirst.»

Während sich die Himmelsschleusen wieder langsam zu öffnen begannen, lud die neue Präsidentin die Bevölkerung ein, doch einmal eine Sitzung des Kantonsrates zu besuchen und zu hören, wie Themen wie Prämienverbilligung oder Hochwasserschutz diskutiert werden und «dass diese auch Sie etwas angehen». Weiter meinte die CSP-Politikerin: «Vielleicht entdeckt der eine oder andere, dass sie oder er gerne mitdenken und mitreden würde.» Im März 2018 seien wieder Wahlen angesetzt, «und die Parteien sind auf der Suche nach Menschen, die sich engagieren wollen».

Ihre Ansprache leitete über zur zweiten Flucht vor dem Regen und zum Apéro ins Spritzenhaus. Später übersiedelten die geladenen Gäste zur Wahlfeier ins Hotel Metzgern, wo man bestimmt nicht auf dem Trockenen sitzen musste.

Robert Hess

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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