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SARNEN: Rektor gratuliert Schülern zu Fehlern

Insgesamt 52 Absolventen schlossen am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarnen ihre Berufsmatura ab. Regierungsrat Franz Enderli riet zur Bodenständigkeit.
Richard Greuter
Die 20-jährige Daniela Barmettler aus Buochs erzielte die Bestnote 5,8. (Bild: Richard Greuter (Sarnen, 4. Juli 2017))

Die 20-jährige Daniela Barmettler aus Buochs erzielte die Bestnote 5,8. (Bild: Richard Greuter (Sarnen, 4. Juli 2017))

Richard Greuter

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

«Geniessen Sie den heutigen Festtag», sagte Daniel Henggeler, Rektor vom Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarnen, den 25 jungen Frauen und 27 Männern, nachdem ihnen Regierungsrat Franz Enderli das Berufsmaturazeugnis aushändigte. Für eine feierliche Stimmung sorgten auch Klarinettist Hans Blum und Akkordeonist Peter Berchtold mit virtuoser Ländlermusik. Regierungsrat Franz Enderli zeigte symbolische Bilder von Schuhen und Füssen und erzählte von einem Maler, der sich immer zuerst die Füsse anschaute, bevor er ein Porträt von einem Menschen malte. Der Maler wollte wissen, ob jemand mit beiden Füssen auf dem Boden stehe und verankert und verwurzelt sei, betonte Enderli.

«Mit beiden Füssen auf dem Boden, aber nie abheben.»

Dabei spannte er einen Bogen zu Bruder Klaus und zeigte ein Bild, das vier Jahre nach seinem Tod gemalt worden war. Er verwies auf die Bodenhaftigkeit des einfachen Bauers und Einsiedlers, der sein Weg barfuss ging, aber seine Besucher durchschaute. Enderli sagte den Berufsmaturanden: «Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit beiden Füssen auf dem Boden stehen, verwurzelt und verankert sind, aber nie abheben.»

Rektor Daniel Henggeler gratulierte seinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern nicht nur zu ihrem erfolgreichen Abschluss, sondern auch zu ihren Fehlern. «Wenn man um die Ecke denkt, heisst Fehler machen, noch Potenzial zu haben.» Mut haben, sich weiterzuentwickeln und etwas Neues anzupacken. «Habt keine Angst vor Fehlentscheiden und wagt etwas», meinte Henggeler und äusserte den Wunsch, sich begeistern zu lassen oder andere für eigene Ideen und Wünsche zu begeistern.

Den wohl kleinsten Fehleranteil, um an Henggelers Rede anzuknüpfen, hatte die 20-jährige Daniela Barmettler. Als einzige Frau mit Technischer Berufsmaturität schloss die Buochserin mit der Bestnote 5,8 ab. Sie wolle vorerst als Augenoptikerin weiterarbeiten, dann aber das dreijährige Studium zur Optometristin antreten, erklärte sie. Nur gerade einen Zehntel weiter hinten platzierte sich Miriam Sager. Die 21-jährige Giswilerin plant, an der Pädagogischen Hochschule Luzern Sekundarlehrerin zu studieren. Mit der Spitzennote 5,5 belegte Alexander Bitterli den dritten Rang. Ab nächsten Sommer studiert der 19-Jährige an der Hochschule Luzern Wirtschaft.

Hinweis

Die Namen aller Absolventen erscheinen in unserer Beilage am Samstag, 15. Juli.

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