SARNEN: Sarnen macht Druck beim Hochwasserschutz

Der Gemeinderat Sarnen begrüsst es, dass das Stollenprojekt für den Hochwasserschutz weiterverfolgt wird. Doch die Zeit für die Planungsphase ist ihm zu lang.

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Der Gemeinderat Sarnen fordert, dass der Hochwasserschutz «Regulierung Sarnersee» bald angegangen wird. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Der Gemeinderat Sarnen fordert, dass der Hochwasserschutz «Regulierung Sarnersee» bald angegangen wird. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Der Gemeinderat Sarnen unterstützt zwar aufgrund der Kostenentwicklungen, dass der Regierungsrat die Stollenprojekte weiterverfolgt, er zeigt sich aber auch besorgt von den Entwicklungen betreffend dem Hochwasserschutz «Regulierung Sarnersee». Wie es in einer Mitteilung der Gemeindekanzlei Sarnen heisst, sei dieser Schutz «dringend notwendig».

Im Mai sei der Gemeinderat gemäss Angaben des Baudepartements davon ausgegangen, dass die Kosten der Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa eingehalten werden können, heisst es in der Mitteilung. Nun liegen zwei Projekte in ähnlicher Preislage vor. Dabei befürwortet der Gemeinderat einen Hochwasserstollen, weil damit die Belastungen während der Bauzeit für den Dorfkern Sarnen reduziert werden könnten. Zudem sei der grosse Landverlust bei einer Verbreiterung der Sarneraa ein Nachteil dieser Variante.

Der Einwohnergemeinderat fordert nun die Projektträger auf, ohne Verzug in einzelnen Teilen aufgearbeitet werde. Die Verzögerung durch das Prüfen der Stollenvarianten von bis zu 24 Monaten könne so «vom Gemeinderat nicht hingenommen werden». Der Rat fordert, dass diese Zeitverzögerung wenn immer möglich verkürzt werde.

ana