SARNEN: Schüler muss um Maturazeugnis bangen

Nach dem Eklat in der Obwaldner Maturazeitung hat der Schüler Rekurs gegen seinen Verweis eingelegt. Er darf die Matura ablegen, hat aber am Samstag wenig zu feiern.

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(Symbolbild Neue OZ)

(Symbolbild Neue OZ)

Denn der Kantischüler, der wegen einer Bildstrecke in der Maturazeitung von der Kantonsschule Obwalden verwiesen worden war, darf nicht an der Maturafeier teilnehmen. Er hat gegen den Entscheid der Schulleitung Rekurs eingelegt. Peter Gähwiler, Departementssekretär der Obwaldner Bildungsdirektion, bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Anfrage der Neuen Obwaldner Zeitung. In der Bildstrecke war eine gestellte Szene zu sehen, in der sich der Schüler von einem Erstklässler oral befriedigen liess. Die Anfechtung ermöglicht es dem Schüler, trotz des Verweises der Schulleitung die Maturitätsprüfungen abzulegen.

Händigt man dem Schüler das Maturazeugnis noch nicht aus, könnten ihm Nachteile entstehen – etwa bei der Einschreibung an Unis. Wird sein Rekurs gutgeheissen, wäre nicht nur der Schulverweis aufgehoben. Auch eine allfällige Vorenthaltung des Maturazeugnisses wäre ungerechtfertigt. Eine Entscheid soll nächste Woche fallen.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.