Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SARNEN: Sie wollen der Natur eine Stimme geben

Praktischer Naturschutz und lösungsorientierte Zusammenarbeit: Die Generalversammlung von Pro Natura Unterwalden bestimmte die Schwerpunkte für das kommende Jahr und wählte gleich zwei Präsidentinnen.
Die neuen Co-Präsidentinnen von Pro Natura Unterwalden: Theres Odermatt (links) und Romy Ineichen. (Bilder: PD)

Die neuen Co-Präsidentinnen von Pro Natura Unterwalden: Theres Odermatt (links) und Romy Ineichen. (Bilder: PD)

Pro Natura Unterwalden ist seit kurzem in Frauenhand. Die Generalversammlung wählte mit Theres Odermatt (Stans) und Romy Ineichen (Giswil) zwei Frauen zu ihren Präsidentinnen. Sie werden die Naturschutzorganisation als Co-Präsidentinnen leiten. Ebenfalls gewählt wurde Oscar Amstad (Beckenried) als neuer Revisor.

Romy Ineichen ist in Naturschutzkreisen keine Unbekannte. Sie ist langjähriges Vorstandsmitglied von Pro Natura Unterwalden, initiierte die Untergruppe IG Haubenmeise mit dem Schwerpunkt Vögel und leitet diese seit Jahren mit. Theres Odermatt ist neu im Vorstand und zugleich neue Co-Präsidentin. Als Schulzentrumsleiterin Turmatt und Mitglied der Schulleitung der Schule Stans ist jedoch auch sie in der Öffentlichkeit bekannt. Beide Frauen nennen als Grund für den Entscheid und ihr Engagement ihre Verbundenheit mit der Natur und der Landschaft ihres Kantons. So sagte Theres Odermatt in ihrer Antrittsrede: «Die Natur ist eine Energiequelle für mich, sie soll durch mich eine Stimme erhalten.» Sie plädierte ausserdem für eine Politik der Kooperation, der Transparenz und der Kommunikation: «Ich werde mich für den Dialog einsetzen und für Lösungen, die sich an ihrer Machbarkeit und an der Nachhaltigkeit orientieren.»

Im Einsatz für sensible natürliche Lebensräume

Der Schwerpunkt von Pro Natura Unterwalden wird auch im kommenden Jahr der praktische Naturschutz sein, mit der Pflege und Entwicklung der Biodiversität in den zehn Schutzgebieten, welche die Naturschutzorganisation in den Kantonen Ob- und Nidwalden besitzt oder betreut. Ein weiteres Ziel ist, die landschaftlichen Kleinstrukturen zu erhalten und zu fördern und die Neophyten zu bekämpfen, jene Pflanzen also, welche unsere einheimischen Arten bedrohen. Pro Natura schätzt den Einbezug bei Verhandlungen bereits im Voraus. Falls nötig wird sie sich auf juristischem Weg für den Erhalt und die Pflege von sensiblen natürlichen Lebensräumen und der traditionellen Kulturlandschaft starkmachen.

Gedankt wurde dem abgetretenen, langjährigen Geschäftsführer Hanspeter Rohrer aus Sachseln. Er bleibt Pro Natura Unterwalden als Vorstandsmitglied erhalten und bleibt auch eine wertvolle Stütze für Seraina Bamert, die das Amt seit vier Monaten führt. (pd/red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.