SARNEN: Spital bietet im Spital neu auch Dialyse an

Das Kantonsspital Obwalden setzt einen weiteren Schritt seiner Strategie 2007 bis 2012 um. Es versorgt künftig Dialyse-Patienten vor Ort.

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Neu bietet das Kantonsspital Obwalden eine Dialyse-Station mit vier Plätzen an. Von links: Thomas Kaeslin, Rita Anton, Alois Schaub und Michael Möddel. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Neu bietet das Kantonsspital Obwalden eine Dialyse-Station mit vier Plätzen an. Von links: Thomas Kaeslin, Rita Anton, Alois Schaub und Michael Möddel. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Zur regelmässigen Hämodialysebehandlung müssen sich Patienten mit akutem oder chronischem Nierenversagen begeben.

In der Regel haben sich solche Patienten dreimal wöchentlich für durchschnittlich je rund vier Stunden einer überlebenswichtigen Blutwäsche zu unterziehen. Bisher hatten sie keine Möglichkeit, sich im Kanton behandeln zu lassen.

Dialysepraxis Luzern betreibt den Obwaldner Ableger
Gestern informierten die Obwaldner Spitaldirektorin Rita Anton, Thomas Kaeslin, Co-Chefarzt Medizin am Kantonsspital sowie die Fachärzte Michael Möddel und Alois Staub, Inhaber der privaten Dialysepraxis Luzern, über das neue Angebot.

Ab 17. Juni weitet die Dialysepraxis Luzern ihr Leistungsangebot auf das Kantonsspital Obwalden aus und stellt dort vier Behandlungseinheiten für Dialyse-Patienten zur Verfügung. Damit können sich die einheimische Patienten und ihre Angehörigen künftig weite Wege ersparen.

Das Angebot kann nach Bedarf ausgebaut werden
In Obwalden wird die Zahl der Dialyse-Patienten auf gegen 15 geschätzt. Vorerst will die Luzerner Praxis ihre vier Behandlungseinheiten im Kantonsspital Obwalden an drei Tagen in der Woche betreiben. «Wir wollen sehen, wie sich die Sache entwickelt», sagte Facharzt Michael Möddel gestern, «und das Angebot je nach Bedarf ausbauen.»

«Mit der Dialysepraxis Luzern-Sarnen setzt das Kantonsspital einen weiteren Schritt seiner Strategie 2007 bis 2012 zielstrebig und erfolgreich um», betonte Rita Anton. Das Spital in Sarnen könne damit sein Angebot und die Qualität ohne Investitionen weiter steigern, sagte sie.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.