SARNEN: Sprühendes Leben und Kauflust-Virus

Ein Sarner Dorfzentrum, wie man es sich samstags wünscht: Hunderte kamen an den Flohmarkt und das Huis-Street-Festival.

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Strassenkünstler Moran Magic bringt im Sarner Dorf die Zuschauer zum Staunen. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Strassenkünstler Moran Magic bringt im Sarner Dorf die Zuschauer zum Staunen. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Das Bilderbuchwetter lockte Gross und Klein ins Sarner Dorf und hauchte ihm das ein, was sonst spürbar fehlt: Sprühendes Leben und ansteckende Kauflust. An über 120 Ständen lockten echte Flohmarktartikel zum Wühlen und an allen Ecken zeigten sich rund 20 Huis-Street-Künstler im besten Licht.

Wer als Erwachsener die vielen Kinder mucksmäuschenstill und mit glänzenden Augen auf dem Dorfplatz vor dem steinalten argentinischen Grossvater sitzen und zuhören sah, rieb sich die Augen: Da bringen es eine Puppe und argentinische Volksmusik im Computerzeitalter fertig, Kinder- und Erwachsenenherzen völlig zu begeistern.

Bereits Stammkundschaft anzuziehen vermochten Klara mit Strassentheater und Dorothea, das Liederweib mit Drehorgel und Chansons. Und als sie am Schluss ihres 4. Huis-Street-Festivals das obligate «No, je ne regrette rien» anstimmte, kam bei den Zuhörern sogar leichte Melancholie auf.

Der von den Sarner Fachgeschäften organisierte Flohmarkt scheint alle Rekorde zu brechen. Rekorde auch punkto Wärme für diejenigen Anbieter, die am Nachmittag auf der sonnigen Seite sassen.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.