SARNEN: «Stollen-Ost» nochmals auf dem Tisch

In einer dringlichen Motion wird die Ausarbeitung der Variante «Stollen-Ost» gefordert. Ende Mai war eine Stollenvariante im Kantonsrat abgelehnt worden.

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Die Sarneraa oberhalb der Rütibrücke. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Die Sarneraa oberhalb der Rütibrücke. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Die Gegner der Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa verlangen, dass für die Variante «Stollen-Ost» eine Vorlage für einen Planungskredit unterbreitet wird. Konkret verlangen neun Mitglieder des Parlaments in der dringlichen Motion, dass beide Projekte auf den gleichen Stand gebracht werden und der Kantonsrat zwischen beiden wählen kann.

Anlass zur erneuten Thematisierung des Stollen-Projekts sind die Kosten der Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa, welche beträchtlich höher ausfallen, als geplant. Die genauen Kosten sind noch unbekannt. Als der Kantonsrat die Stollenvariante abgelehnt hatte, war man von 47 Millionen Franken für die Tieferlegung und Verbreiterung ausgegangen, während man für den Stollen mit 69 Millionen Franken rechnete.

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