SARNEN: Stollenvarianten nicht ohne Sarneraa

Entlastungsstollen werden derzeit zur Gewährleistung des Hochwasser­schutzes Sarneraatal favorisiert. Die Sarneraa muss aber trotzdem saniert werden.

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Die Sarneraa unterhalb der Schwanderbrücke. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Die Sarneraa unterhalb der Schwanderbrücke. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Der Hochwasserschutz Sarneraatal soll künftig für ein hundertjährliches Ereignis (HQ 100) ausgelegt werden. Das heisst, es müssen künftig 150 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus dem Sarnersee schadlos für den Hauptort abfliessen können.

Drei Varianten, darunter zwei Entlastungsstollen, stehen derzeit zur Diskussion, um das vom Bund und dem Kanton geforderte Schutzziel zu erfüllen.

Sie sollen laut einem Zwischenbericht der Regierung zur Hochwassersicherheit Sarneraatal alle auf den gleichen Planungsstand gebracht werden. Nach wie vor verlangt der Bund aufgrund der geltenden Gesetzgebung, dass die Sarneraa auch bei der Realisierung eines der beiden Stollenprojekte saniert und ökologisch aufgewertet wird.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

Hinweis:
Am Donnerstag, 10. Dezember, 20 Uhr, führt der Kanton im Hotel Metzgern, Sarnen, eine öffentliche Informationsveranstaltung durch.