SARNEN: Streit um Villa trübt Adventszeit

Keine lebendige Krippe am Weihnachtsmarkt: Wegen Differenzen mit den Behörden fehlt der Initiantin die Kraft, sich zu engagieren.

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Die lebendige Krippe am Sarner Weihnachtsmarkt 2009. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Die lebendige Krippe am Sarner Weihnachtsmarkt 2009. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Der Sarner Weihnachtsmarkt muss dieses Jahr ohne lebendige Krippe auskommen. Die gehört nämlich Annemarie Wirz wie auch die zerfallende Villa auf dem Landenberg. Und dort liegt auch der Hase im Pfeffer: Wirz hat derzeit wenig Sympathien für einige kantonale und kommunale Behörden aufgrund von baulichen und denkmalpflegerischen Differenzen. Deshalb fehle ihr gänzlich die Kraft, sich für die Aufrichtung der lebendigen Krippe einzusetzen, sagt sie gegenüber unserer Zeitung. Dieses Engagement zur Weihnachtszeit wie auch die Requisiten hatte Wirz stets aus eigener Tasche bezahlt.

So kurzfristig noch Ersatz zu finden, war für die Organisatoren des Marktes, die Sarner Fachgeschäfte, schlichtweg unmöglich. Präsident Alois Britschgi ist denn auch enttäuscht.

Adrian Venetz