SARNEN: Tüftler holen mehr Saft aus dem Kraftwerk

Dank zwei findigen Tüftlern hat das Kraftwerk Wilen ein Problem weniger. Das reichte fast für eine nationale Auszeichnung.

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Tobias Burch mit Professor Dominique Salathé und seinem Kollegen Silvan Gisler (von links) im Maschinenraum des Kleinkraftwerks in Wilen. (Bild pd)

Tobias Burch mit Professor Dominique Salathé und seinem Kollegen Silvan Gisler (von links) im Maschinenraum des Kleinkraftwerks in Wilen. (Bild pd)

Der 26-jährige Tobias Burch aus Wilen ist Elektroingenieur-Absolvent der Hochschule für Technik und Architektur Luzern. Er ent-wickelte mit Silvan Gisler aus Greppen im Rahmen der Diplomarbeit eine Steuerung für das Kleinwasserkraftwerk in Wilen bei Sarnen. Die Diplomarbeit erhielt die Best-note A, zudem gewannen sie den mit 4000 Franken dotierten Siemens Excellence Award.

«Dank unserer Steuerung kann der Wasserdurchfluss genauer dosiert werden, das Kraftwerk liefert rund 2 Prozent mehr Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch eines Einfamilienhauses», so Burch. Das gesamtschweizerische Potenzial entspricht schätzungsweise dem Jahresverbrauch von rund 800 Einfamilienhäusern.

Mit Gewinnern aus anderen Fachhochschulen wurden sie für den nationalen Siemens Excellence Award nominiert. Doch bei dieser Preisverleihung gingen Burch und Gisler leer aus.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.