SARNEN: Unmut über Bachtreppen aus deutschem Holz

Im Schwandbach wird zum Teil ausländisches Holz verbaut. Die heimische Branche und Mitbewerber aus anderen Kantonen waren zu teuer.

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Am Schwandbach werden Stämme von Douglasienholz aus dem Schwarzwald zersägt. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Am Schwandbach werden Stämme von Douglasienholz aus dem Schwarzwald zersägt. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Die Vergabe der Verbauung für den Schwandbach in der Gemeinde Sarnen hatte ein juristisches Nachspiel: Ein unterlegener Unternehmer klagte vor Gericht, allerdings erfolglos, dagegen, dass der Auftrag an einen Anbieter ging, der ausländisches Holz aus dem Schwarzwald für die Bachtreppen verwendet.

Die Kriterien für die Vergabe seien jedoch klar gewesen, sagt Stephan Flury, Leiter Wasserbau der Gemeinde Sarnen, und betont, dass der Grossteil des verwendeten Holzes trotzdem einheimisch sei. «Von total 1300 Kubikmetern Verbauholz stammen 800 Kubik aus den nahen Sarner Wäldern.» Das ausländische Holz kommt von der Douglasie. Ihr Holz reagiert kaum auf Feuchtigkeitsschwankungen kaum reagiert.

Die Arbeiten an den 19 Sperren aus Holz und Längsleitwerke aus Holz und Stein dauern bis Ende Juli und sollen 950'000 Franken kosten.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.