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SARNEN: Viele haben die Krankheit, nur wenige haben eine Diagnose

Über die Krankheit Morbus Bechterew weiss die Öffentlichkeit wenig. Fünf Kantischüler wollen das ändern.
Informieren über Morbus Bechterew (von links): Giulia Bedin, Mara Tichelaar, Nele Zehne, Nathalie Wicki, Lia Lütholf und Martin Bucher, Kontaktperson für die Vereinigung Morbus Bechterew. (Bild: PD)

Informieren über Morbus Bechterew (von links): Giulia Bedin, Mara Tichelaar, Nele Zehne, Nathalie Wicki, Lia Lütholf und Martin Bucher, Kontaktperson für die Vereinigung Morbus Bechterew. (Bild: PD)

Im Rahmen der Projektwoche haben sich fünf Studierende der Kantonsschule Sarnen intensiv mit dem Thema Morbus Bechterew befasst und eine Website zu diesem Thema erstellt. Der Webauftritt soll einerseits die Öffentlichkeit über die eher wenig bekannte Erkrankung informieren, anderseits aber auch betroffenen Personen aus Obwalden und der Zentralschweiz aufzeigen, wie sie sich vernetzen können.

Morbus Bechterew ist eine chronisch-rheumatische unheilbare Krankheit, an der in der Schweiz schätzungsweise 70000 Menschen leiden, bei der aber nur rund 10000 Betroffene eine Diagnose erhalten haben. Meist befällt die Entzündung die Kreuz-Darmbein-Gelenke und die Wirbelsäule. Durch die Erkrankung kommt es zu einer unterschiedlich stark ausgeprägten Versteifung der Wirbelsäule. Der Krankheitsverlauf gehe in der Regel schleichend über Jahre und Jahrzehnte vonstatten, sagt Martin Bucher, Kontaktperson für Obwalden für die schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew.

Wissen hilft zur Früherkennung

Eine Früherkennung sei wichtig, um den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen zu können, so Bucher weiter. Weil die Öffentlichkeit nur wenig über diese Krankheit wisse, sei es wichtig, möglichst breit über dieses Leiden zu informieren.

Mit ihrer Website wollen die fünf Studierenden der Kantonsschule Sarnen genau dies erreichen. Sie sammelten Informationen über die Krankheit, machten Interviews mit einem lokalen Spezialisten und Betroffenen aus der Region und durften bei einer Gruppentherapiestunde aktiv mitmachen.

Die Studierenden der 4. Klassen arbeiten während der Projektwoche in einem Service- Learning-Projekt (Lernen durch Engagement), das sie selber gewählt haben. (pd/red)

Hinweis

Die Informationen und Erfahrungsberichte finden sich unter <i>morbus-bechterew.jimdo.com</i>

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