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SARNEN: Weniger Schafe, aber in Topqualität

Die Ausstellung der Obwaldner Schafzüchter hinterliess einen ausgezeichneten Eindruck.
Junge Besucher begutachten einige der 179 aufgeführten Schafe. (Bild: Paul Küchler (Sarnen, 23. September 2017))

Junge Besucher begutachten einige der 179 aufgeführten Schafe. (Bild: Paul Küchler (Sarnen, 23. September 2017))

Dem strahlenden Wetter entsprechend zeigten sich die Schafe an der kantonalen Schafausstellung vom letzten Samstag in Sarnen von ihrer besten Seite. OK-Präsident Erwin von Flüe freute sich, dass die Vertreter des Laboratoriums der Urkantone den Gesundheitszustand und die Präsentation der Schafe lobten, und dass es dabei auch Komplimente für die Organisation der Ausstellung gab. Komplimente kamen aber auch von den Schafexperten. Bei der Kommentierung der Siegergruppen hob der Schwyzer Experte Josef Fässler die harmonische Ausgeglichenheit der Schafe mit dem wunderschönen Wollkleid hervor.

Jeder Schafaussteller konnte sich mit drei Schafen am Betriebs-Cup beteiligen. Diesem Wettbewerb stellten sich dieses Jahr acht Schafzüchter der Rasse Weisses Alpenschaf (WAS) und neun Züchter der Rasse Schwarzbraunes Bergschaf (SBS). Die Experten hatten die nicht leichte Aufgabe, die Rangpunkte zu vergeben. Bei der WAS-Rasse siegten punktgleich Thomas Ettlin, Kerns, und Chrigu Wolf, Giswil. Bei der SBS-Rasse ging die Gruppe von Peter Fenk, Kägiswil, als Sieger hervor.

Nachwuchsprobleme wegen Wolf befürchtet

Die Zahl der Ausstellungstiere ist spürbar zurückgegangen. Dieses Jahr wurden in Sarnen 179 Schafe aufgeführt, im Vergleich zu 261 Schafen noch vor zehn Jahren. «Es ist zu befürchten, dass es bei den Schafhaltern Nachwuchsprobleme und einen Rückgang der Anzahl Schafe gibt», sagt der Experte Josef Fässler. Viele würden sich überlegen, dass sie den Mehraufwand wegen des Wolfs nicht mehr übernehmen wollten.

⇒ Die Rangliste.

Paul Küchler

redaktion@obwaldnerzeitung.ch


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