SARNEN: «Werden teilweise massiv angepöbelt»

Seit Mai ist in Sarnen jedes Wochenende ein privater Sicherheitsdienst unter­wegs. Sie werden mitunter massiv verbal angegriffen.

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Hans Fluder, Mitarbeiter der Firma BM Security Alpnach. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ) (Bild: Adrian Venetz/OZ)

Hans Fluder, Mitarbeiter der Firma BM Security Alpnach. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ) (Bild: Adrian Venetz/OZ)

Um den Nachtruhestörungen und dem Vandalismus in Sarnen Herr zu werden, hatte die Gemeinde im Frühling beschlos­sen, jeweils an den Wochenenden einen privaten Sicherheitsdienst zu engagieren. Seit der Sicherheitsdienst fest angestellt sei, habe sich die Situation verbessert, sagt Gemeinde­schreiber Max Rötheli. Man stelle fest, dass weniger Reklamationen von Einwohnern gegen Nachtruhestörung­en eintreffen und die Sachbeschädigungen zurückgegangen sind.

Also alles im grünen Bereich in Sarnen? Das nun auch wieder nicht: «Leider stellen wir fest, dass die Sicherheitsleute teilweise massiv angepöbelt werden», sagt Marco Niederberger, Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei. Das Problem: Gewisse Personen lassen sich von privaten Sicherheitsdiensten nicht beeindrucken und kommen erst zur Vernunft, wenn die Polizei eintrifft. Denn: Private Sicherheitsdienste dürfen fehlbare Personen weder büssen noch ans Verhöramt verzeigen.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.