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SARNEN: Zwei Tonnen Grillfleisch und Ochs am Spiess sind bestellt

Über 20 Fest­wirtschaften sorgen für ein vielfältiges kulinarisches Angebot - es wird exotisch.
Matthias Piazza
Sepp Schnyder war auch beim Obwaldner Auftritt am Sechseläuten 2014 mit einem Ochs am Spiess dabei. (Bild Markus von Rotz)

Sepp Schnyder war auch beim Obwaldner Auftritt am Sechseläuten 2014 mit einem Ochs am Spiess dabei. (Bild Markus von Rotz)

Matthias Piazza

Wer Hunger und Durst stillen will, hat am Jodlerfest die Qual der Wahl. «Das kulinarische Angebot ist äusserst vielfältig», verspricht Beat Spichtig, der als Leiter Festorganisation auch für die Verpflegung zuständig ist. Neben üblichen Festangeboten wie Bratwürsten, Spiessen oder Steaks dürfen sich Aktive und Festbesucher auch auf Käsespezialitäten, spezielle Obwaldner und Tessiner Gerichte bis hin zu thailändischen Spezialitäten und Fischmenüs freuen, auf den bekannten Ochs am Spiess von Sepp Schnyder mit Country Cuts oder frisches Zanderfilet im Bierteig.

Rund 10 000 Bratwürste und an die 2 Tonnen Fleisch werden bereitgestellt, welche an den verschiedenen Standorten in individueller Art gegrillt oder aufbereitet werden. Beeindruckend ist auch die Menge an Getränken. Rund 300 000 Flaschen stellt die Firma Pilatus-Getränke aus Alpnach, die für die ganze Getränke- und Lebensmittellogistik verantwortlich zeichnet, für durstige Jodler und Festbesucher bereit, verteilt auf 35 Kühlwagen, und Nachschub ist jederzeit garantiert.

Festmeile mit 12 500 Sitzplätzen

Ab dem Hotel Krone (Brünigstrasse) bis zur Kantonsschule (Rütistrasse, siehe Grafik) erstreckt sich ab Freitag das Festareal mit 24 Festwirtschaften, 3 Bars und 15 Getränke- und Verpflegungsständen mit rund 12 500 Sitzplätzen, ­«in attraktivem Ambiente und mit gluschtigem Angebot», sagt Beat Spichtig. Ergänzend bietet die örtliche Gastronomie weitere 2500 Sitzplätze an: «Die örtlichen Restaurants haben wir sowohl bei der Planung als auch im Festbetrieb als Partner mit einbezogen.»

Vom Fest sollen auch die lokalen Lieferanten profitieren. «Es war unser Ziel, möglichst viele Grundprodukte wie Fleisch, Käse, Milch und Brot beim Gewerbe aus der Region zu beziehen, insbesondere auch die Obwaldner Spezialitäten.» Die verschiedenen Produzenten schlossen sich zu Liefergemeinschaften zusammen und bedienen die verschiedenen Festwirtschaften, wie Beat Spichtig erklärt.

Die Betreiber von Festwirtschaften, Bars oder Getränke- und Verpflegungsständen werden mit einem Basisansatz von 5 Franken und einem Bon über 3 Franken pro Arbeitsstunde entschädigt. Bei erfolgreichem Festverlauf will das Organisationskomitee den Basisansatz der über 3000 freiwilligen Helfer entsprechend anheben.

«Neben der finanziellen Entschädigung sind jedoch auch das Festerlebnis und die Kameradschaft wichtig unter dem Motto: ein Fest, ein Kanton. Sodass Jodler und Gäste eindrückliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen können», betont Beat Spichtig.

Sauberes Jodlerdorf versprochen

Grossgeschrieben wird auch die Ökologie. Der anfallende Abfall wird den Anforderungen entsprechend getrennt und recycelt. Ein Spezialunternehmen mit laufend zirkulierenden Reinigungsequipen zeichne für ein sauberes Jodlerdorf verantwortlich. «Wir garantieren, dass das ganze Festgelände stets sauber und gepflegt in Erscheinung tritt und so zum nachhaltigen Festerlebnis beiträgt.»

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