SARNERAA: «Die Bäume müssen auf jeden Fall weg»

Ob Stollen oder Tieferlegung: Die Sarneraa wird ihr Gesicht stark ändern. Das erfuhren 80 Interessierte an einer Begehung.

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Viktor Schmidiger, Leiter der Abteilung Naturgefahren, referiert unter einem der Bäume, die wegmüssen. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Viktor Schmidiger, Leiter der Abteilung Naturgefahren, referiert unter einem der Bäume, die wegmüssen. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Die Sarneraa wird ihr Gesicht stark ändern. An einer Begehung liessen sich am Samstag rund 80 Interessierte über die Neugestaltung informieren. Am meisten interessierte die Frage, was an der Sarneraa unterhalb des Seeauslaufs geschehe.

Die Verantwortlichen des Kantons hatten eine ernüchternde Antwort: Die Bäume müssen weg. Die Sarneraa brauche mehr Platz, es brauche mehr Schutzbauten, sagte Viktor Schmidiger, Leiter der Abteilung Naturgefahren. Bäume würden nachwachsen, sagte Kantonsoberförster Peter Lienert. Lienert erinnerte daran, wie Häuser an der Aa beim Hochwasser 2005 unterspült wurden, was Sofortmassnahmen für eine Million Franken nötig machte.

Die Neugestaltung der Sarneraa sei auch eine Chance, sie ökologisch aufzuwerten. Auf jeden Fall müsse die Neugestaltung umweltverträglich sein, sagte der für Obwalden zuständige Mann beim Bundesamt für Umwelt, Paul Dändliker.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.