SARNERAATAL: Urs Aecherlis Feinarbeit aus der Luft

Wenn die Bäume wachsen, machen sie keinen Halt vor Stromleitungen. Bei Sturm und Schnee kann dies leicht zu Problemen führen. Deshalb sorgt das EWO vor.

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Diese Säge mit den sich drehenden zehn Sägeblättern hängt starr am Helikopter. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Diese Säge mit den sich drehenden zehn Sägeblättern hängt starr am Helikopter. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Diese Woche ist im Sarneraatal ein ganz besonderer Waldarbeiter am Werk. Der 57-jährige Heli-Pilot Urs Aecherli stutzt mit einer Spezialsäge aus der Luft Äste und Bäume entlang gefährdeter Stromleitungen des Elektrizitätswerkes Obwalden. Seine «Waldsäge» besteht aus zehn Sägeblättern mit einem Durchmesser von je 57 Zentimetern. Ein «Sling» verbindet die Säge mit dem Heli, wo die gesamte 38 Meter lange und 480 Kilogramm schwere Einrichtung starr montiert ist.

Gestern hat das EWO die Säuberungsarbeiten im Gebiet Siebeneich–Etschi begonnen. «Dies erfordert jederzeit höchste Konzentration», sagt Pilot Urs Aecherli. Er selber ist ein Routinier mit total 11'000 Flugstunden, davon rund 4000 als «Heli-Säger».

Rund 10 Kilometer Leitungen im ganzen Sarneraatal sollen diese Woche gesichert werden. «Die Gesamtkosten von rund 70'000 Franken sind aber gut investiert», sagt Hans Ifanger. Denn Sturm und Schnee können wesentlich weniger Schaden anrichten, wenn Bäume und Äste den Leitungen nicht zu nahe kommen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.