SCHANGHAI: Die Sesselbahn bleibt Wochen ausser Betrieb

Die Pannenserie der Sesselbahn an der Weltausstellung hat Folgen: Statt Tage bleibt die Bahn Wochen geschlossen. Derweil hat die Herstellerfirma den Geschäftsführer entlassen.

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Die Sesselbahn auf dem Dach des Schweizer Pavillon in Schanghai. (Bild pd)

Die Sesselbahn auf dem Dach des Schweizer Pavillon in Schanghai. (Bild pd)

Nach dem Unfall von Anfang dieser Woche, bei dem eine Chinesin verletzt wurde, bleibt die Sesselbahn noch mehrere Wochen geschlossen. Dies sagte Manuel Salchli, Chef internationale Grossveranstaltungen beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gegenüber der «Tagesschau» online. Insgesamt ist die Sesselbahn seit Beginn der Expo vor dreieinhalb Monaten schon einen Monat still gestanden. Dies wegen Regens, weil bei Nässe die Sesselbahnen auf der Führungsschiene rutschen und den Steuerungskabel, die qualitativ mangelhaft waren.

Geschäftsführer nimmt den Hut
Wie zudem Recherchen von «cash» ergeben haben, gehen der Geschäftsführer der Herstellerfirma Swiss Rides in Flums und das Unternehmen getrennte Wege. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin. Einen Zusammenhang mit der Pannenserie der Sesselbahn weist sie jedoch von sich. Das seien Gerüchte, man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt.

Die Sesselbahn an der Weltausstellung in Schanghai wird von den Bergbahnen Titlis, Zermatt und Engadin St. Moritz gemeinsam betrieben.

rem