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Weltcup-Skispringen: Schanzenpräparation in Engelberg dank Gotthard-Schnee gesichert

Am 15. und 16. Dezember fliegen die weltbesten Skispringer über die Titlis-Schanze. Damit die Organisatoren auf der sicheren Seite sind, lassen sie Schnee aus der Gotthardregion nach Engelberg transportieren.
Simon Ammann bei einem Sprung auf der Titlis-Schanze. (Bild: Philipp Schmidli (Engelberg, 15. Dezember 2017))

Simon Ammann bei einem Sprung auf der Titlis-Schanze. (Bild: Philipp Schmidli (Engelberg, 15. Dezember 2017))

Frau Holle lässt das Organisationskomitee der beiden Weltcup-Skispringen vom 15. und 16. Dezember in Engelberg weiterhin im Stich. Der Winter lässt im Klosterdorf weiter auf sich warten. Da die Wetterprognosen für die kommenden Tage keine Niederschläge oder ein starkes Absinken der Temperaturen ankündigen, sehen sich die Organisatoren des grössten Wintersportanlasses der Zentralschweiz veranlasst, Schnee aus der Gotthardregion nach Engelberg zu transportieren. Der Schnee aus Andermatt dient als Ergänzung zum bereits vor Ort produzierten Schnee, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag heisst. Die weisse Pracht aus Andermatt diene der Grundpräparation der Aufsprungbahn. Die Transporte seien mit der zuständigen kantonalen Stelle im Kanton Uri abgesprochen und bewilligt.

Der Aufwand, Schnee aus der Region Gotthard nach Engelberg zu fahren, rechtfertigt sich mit dem grossen volkswirtschaftlichen Nutzen, den die einzige Weltcup-Veranstaltung der Skispringer in der Schweiz für die Tourismusdestination Engelberg und die ganze Region mit sich bringt, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Weltcup-Springen generieren jährlich rund 5000 Übernachtungen in der ganzen Zentralschweiz. Zudem würden durch die internationalen Medien jedes Jahr über 40 Millionen Menschen erreicht. Der Umsatz während den Wettkampftagen beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Franken. Das Budget beträgt über eine Million Franken. Der grösste Teil davon wird für temporäre Bauten wie Zeltanlagen, Tribünen und für die Schanzenpräparation eingesetzt. Am Anlass selber sind über 400 freiwillige Helfer im Einsatz.

Die Vorbereitungsarbeiten an der Titlis-Schanze und im Festgelände kommen bisher gut voran. Mannschafts- und Festzelte sind bereits erstellt und auch bei der Sprunganlage gehen die Arbeiten zügig vorwärts. (om)

Mehr Infos: www.weltcup-engelberg.ch

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