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Schlagernacht in Kägiswil hat noch Luft nach oben

Am ersten Herbstfest mitsamt Schlagernacht traten der Urner Schlagerstar Leonard und die Nidwaldnerin Monica Guhl auf. Der Besucheraufmarsch fiel allerdings mässig aus.
Richard Greuter
Monica Guhl (links) und Leonard (rechts) holten das Wirtepaar Daniela Hürlimann und Sacha A. C. Buergisser auf die Bühne. (Bild: Richard Greuter (Kägiswil, 26. Oktober 2018))

Monica Guhl (links) und Leonard (rechts) holten das Wirtepaar Daniela Hürlimann und Sacha A. C. Buergisser auf die Bühne. (Bild: Richard Greuter (Kägiswil, 26. Oktober 2018))

Es waren beherzte Auftritte, die der Urner Schlagersänger Leonard und sein weibliches Pendant aus Buochs, Monica Guhl, am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Kägiswil aufs Parkett legten. Die Sängerin erschien zunächst im weissen Dirndlkleid und gab zahlreiche Lieder ihrer neusten CD, aber auch tiefsinnige Balladen zum Besten. Titel wie «Wir lieben das Leben» oder «Lebensgefühle» zeigen die Lebenserfahrung der 54-Jährigen. Auch als Stimmungskanone vermochte Monica Guhl zu überzeugen. Mit «Heute gemma tanzen», «1000 Frösche muss man Küssen» aber auch mit «Obwaldnerland», komponiert von ihrem Bruder Sepp Ettlin, heizte sie die Stimmung an. Kürzlich hat Monica Guhl bei der Music-Award-Verleihung «Top of the Mountains» in Österreich als einzige Schweizerin den 1. Preis gewonnen.

Seit 33 Jahren steht der bekannte Urner Schlagersänger Leonard auf der Bühne. In Kägiswil durfte natürlich sein neuster Hit «Lerne im Regen tanzen» nicht fehlen. «Wichtig ist», so der Entertainer zu diesem Lied, «immer das Positive zu sehen, wenn es im Leben auch mal nicht rund läuft.» Aktuell läuft es bei Leonard, der kürzlich bei Florian Silbereisen in der Sendung war und bereits 25 CDs herausgegeben hat, rund. Viele seiner Lieder sind aus dem Leben geschrieben und wurden vom Publikum in Kägiswil geschätzt. Er nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Weltreise. Mit «Ein Lied geht hinaus in die Welt», «Fahrende Musikanten», «Ich war noch niemals in New York» oder dem Gassenhauer «Auf der Reeperbahn nachts um halb eins» erntete er grossen Applaus.

Ob es eine zweite Auflage gibt, ist noch offen

Am Schluss des Konzertes holten die beiden Akteure Daniela Hürlimann und Sacha A. C. Buergisser auf die Bühne und sangen gemeinsam «Dini Seel ä chli la bambälä lah». Das Wirtepaar des Café Steihuis in Kerns hatte den gediegenen Abend organisiert. Allerdings liessen sie die Schlagerfreunde im Stich. Der Besucheraufmarsch war unter den Erwartungen. Statt den erhofften 200 erschienen nur etwa 50 Personen. Diese jedoch genossen ein reichhaltiges 3-Gang-Menü und Schlagermusik vom Feinsten.

Für das Wirtepaar, das für Catering und grosse Anlässe bekannt ist, war das erste Herbstfest mit Schlagernacht ein neue Erfahrung. «Es hätten mehr Gäste sein müssen», zeigte sich Daniela Hürlimann enttäuscht. Und Sacha A. C. Buergisser ergänzte: «Es sind halt in der Region viele Veranstaltungen gleichzeitig.» Ob es eine zweite Auflage gibt, wissen die Organisatoren noch nicht: «Wir warten nun das Echo der Leute ab.»

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