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Schnee für Weltcup-Springen in Engelberg wird unter erschwerten Bedingungen produziert

Wegen Einsprachen können die Organisatoren den Kunstschnee für die Schanze nicht im Wettkampfgebiet produzieren. Das bedeutet einen Mehraufwand und höhere Kosten.
Martin Uebelhart
Simon Ammann springt beim Weltcup auf der Engelberger Schanze. (Bild: Philipp Schmidli (15. Dezember 2017))

Simon Ammann springt beim Weltcup auf der Engelberger Schanze. (Bild: Philipp Schmidli (15. Dezember 2017))

Die Vorbereitungsarbeiten für die beiden Weltcup-Skispringen in einem Monat in Engelberg laufen laut einer Medienmitteilung des Organisationskomitees auf Hochtouren. Nach dem Gesamtumbau im Jahre 2016 befinde sich die Titlis-Schanze heute in topaktuellem Zustand. Durch die neue Technologie sei deutlich weniger Schnee nötig, um die Anlage wettkampftauglich herzurichten. Trotzdem würden aber gegen 4000 Kubikmeter kompakter, technischer Schnee benötigt, um den Auslauf präparieren zu können.

Durch Einsprachen und die fehlende Bewilligung erschwere sich die Schanzenpräparation in diesem Jahr merklich. «Wir werden den nötigen technischen Schnee im Rahmen der Bewilligung im Gebiet ‹Obere Erlen› produzieren, von da zur nahe gelegenen Schanze bewegen und dort einbauen. Das ist mit Mehraufwand verbunden, aber machbar», gibt sich Schanzenchef Bini Amstutz in der Mitteilung zuversichtlich. OK-Co-Präsidentin Martha Bächler ist froh, dass ein gangbarer Weg gefunden werden konnte: «Wir bedauern sehr, dass mit den Einsprechern keine Einigung erzielt werden konnte. Umso mehr freut es mich, dass wir dank dem Schanzenteam, der Gemeinde, dem Kloster und dem Landpächter die Durchführung der Skispringen trotzdem sicher stellen können.»

Die Einsprachen beziehen sich laut Auskunft von OK-Co-Präsident Hans Wallimann auf das neue Beschneiungskonzept der Engelberg Titlis Veranstaltungs GmbH als Organisatorin des Skispringens und der Gemeinde, die für die Präparierung der Langlaufloipen zuständig ist. «Mit einer gemeinsamen Anlage für technischen Schnee in unmittelbarer Nähe der Schanze wollen wir Synergien schaffen», erklärt Wallimann. Zudem müsse man dann nicht jedes Jahr Rohre neu verlegen und wieder entfernen. Dafür brauche es eine neue Baubewilligung, die die Gemeinde aufgrund der Einsprachen noch nicht habe erteilen können.

Mehrkosten belasten das Budget

Die voraussichtlich erheblichen Mehrkosten würden das Budget stark strapazieren, hält das OK weiter fest. Um die Finanzierung zu sichern, führt das OK-Präsidium intensive Gespräche mit verschiedenen Partnern und Institutionen. «Wie hoch die Mehrkosten sein werden, können wir aus heutiger Sicht noch nicht abschätzen», sagt Hans Wallimann. Das hänge davon ab, wann mit der Produktion des technischen Schnees begonnen werden könne. «Zurzeit ist das aufgrund der zu hohen Temperaturen noch gar nicht möglich.» Und dann komme es auch darauf an, wieviel natürlichen Schnee es noch geben werde.

Der FIS-Skisprung-Weltcup in Engelberg ist laut Angaben der Organisatoren der bedeutendste Sportanlass der Zentralschweiz und für das Klosterdorf von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung. Einerseits ziehe der Event jährlich Tausende sportbegeisterte Besucher nach Engelberg, andererseits trage der Weltcup massgeblich zur Bekanntheit des Ferienortes bei.

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