Schneeparadies rückt in weite Ferne

Die Finanzprobleme der Bergbahnen Meiringen Hasliberg bedrohen auch das geplante Schneeparadies Titlis-Frutt-Hasliberg. Die Hoffnung liegt nun bei den Gläubigern.

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Für das Schneeparadies - hier ein Bild von der Melchsee-Frutt - sieht es düster aus. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Für das Schneeparadies - hier ein Bild von der Melchsee-Frutt - sieht es düster aus. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Dem Schneeparadies Titlis-Frutt-Hasliberg droht Gefahr aus neuer Richtung. Nicht Naturschützer, sondern die wirtschaftlichen Probleme der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg bedrohen den Zusammenschluss der drei Skigebiete. Das Unternehmen steht vor dem Konkurs und hat um Nachlassstundung ersucht. Hans Hess, Verwaltungsratspräsident der Titlis-Bahnen, sagt: «Ein Schneeparadies ohne Meiringen-Hasliberg macht keinen Sinn.»

Auch auf der Melchsee-Frutt ist man skeptisch, ob das Grossskigebiet ohne die Partner aus dem Berner Oberland zu Stande käme. Niklaus Ettlin, Präsident der Korporation Kerns, hegt auch Zweifel, ob in Meiringen in einigen Jahren überhaupt die Mittel für die nötigen Investitionen vorhanden sein werden. Der Interimspräsident der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg gibt sich derweil kämpferisch.

Guy Studer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.