Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

SCHNITZELBÄNKE GISWIL: Nacktwanderer vom Langis kamen dran

Einmal mehr waren alle Giswiler Beizen bis auf den letzten Platz besetzt, als am Schmutzigen Donnerstag die Schnitzelbänkler ihren Besuch ankündigten.
Die Bianchineri aus Giswil nehmen kein Blatt vor den Mund – und keinen Stoff vor den Leib. (Bild Matthias Piazza/Neue OZ)

Die Bianchineri aus Giswil nehmen kein Blatt vor den Mund – und keinen Stoff vor den Leib. (Bild Matthias Piazza/Neue OZ)

Dieses Jahr waren alles in allem vier Gruppen und zwei Einzelpersonen unterwegs: Die Bianchineri veranstalteten auf der Bühne einen Striptease, welcher mit dem Entfernen des Schweinegrippe-Mundschutzes begann und gerade noch rechtzeitig beendet wurde.

Die Pointen sassen
Damit nahmen sie das prominenteste Lokalthema der heurigen Fasnacht auf: Die Nacktwanderer vom Langis. Die Pointen sassen, die Leute amüsierten sich köstlich. Das Fasnachtskomitee Giswil trat einmal mehr mit farbenprächtigen Clown-Kostümen auf und brachte das Publikum zum Mitsingen. Musikalisch und pointiert waren Giswiler Jodler als «Gipfeli-Tungger». Stark, wenn es ums Ausplaudern dörflicher Sünden ging, waren die Rätschwyber und «all arrabbiata». Dabei war natürlich auch der Heimwehbasler «Gaggo». Er brachte alle beliebten Themen das ging von Minaretten zur UBS, über Berlusconi bis Ghadhafi nochmals träf auf den Punkt. Das Publikum sang voll Inbrunst, auf gut Obwaldnerdeutsch: «Ei dui scheenä, ei dui scheenä, ei dui scheenä Schnitzelbank.»

Romano Cuonz

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.