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Schönbüel setzt auf Sommer

Der Skibetrieb auf Lungern-Schönbüel wird eingestellt. Das Bahnunternehmen setzt auf alternative Winterangebote – und fokussiert sich auf den Sommer.
Wanderer wie hier am Wilerhorn sind das Zielpublikum. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

Wanderer wie hier am Wilerhorn sind das Zielpublikum. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

Wenn auf der Panoramawelt Lungern-Schönbüel am 22. Dezember offiziell die Wintersaison beginnt, werden keine Pistenskifahrer mehr zu sehen sein. Der Geschäftsführer der Panoramawelt, Paul Niederberger, sagt, der Skibetrieb habe zu hohe Fixkosten verursacht. Er beziffert diese auf jährlich rund 350 000 Franken im Schnitt. «Das Skigebiet ist einfach zu klein, um eine Rendite abzuwerfen.» Der starke Schweizer Franken sei ein weiterer Grund für das Ende des Skibetriebs. «Vor einigen Jahren hatte ich noch viele Skisportler aus dem süddeutschen Raum. Seit der Eurokrise ist dies vorbei.»

Zu kurze Skilifte

Der eigentliche Genickbruch fürs Skigebiet passierte Ende Januar dieses Jahres. Der Druck grosser Schneemassen knickte einen Mast der Sesselbahn Turren-Schönbüel. In der Folge stand die Bahn längere Zeit still – mitten in der Skisaison. Niederberger bezifferte die Ausfälle mit rund 90 Prozent. Ohnehin kämpft Lungern-Schönbüel seit Jahren mit Defiziten. Die Sesselbahn konnte später zwar den Betrieb wieder aufnehmen, ohne dass ein neuer Mast erstellt werden musste, doch nur unter der Auflage von einem Viertel der üblichen Frequenz. In Zahlen bedeutet dies laut Paul Niederberger, dass statt 1800 nur noch 450 Personen in der Stunde den Berg hochgehievt werden konnten. Den Skisportlern seien entsprechende Wartezeiten nicht zuzumuten. Zudem entsprächen die kurzen Skilifte auf Schönbüel ohnehin nicht mehr den heutigen Ansprüchen.

Geri Wyss

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