SCHULE OBWALDEN: Das Handbuch für Time-out steht

Vier Wochen lang arbeiten statt zur Schule gehen. Jetzt hat auch Obwalden Leitlinien für solche Time-outs geschaffen.

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Daniel Henggeler beim Unterrichten in einer Klasse - gestellte Szene. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Daniel Henggeler beim Unterrichten in einer Klasse - gestellte Szene. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Verhaltensauffällige Schüler werden für ein paar Wochen vom Unterricht ausgeschlossen und arbeiten stattdessen in einem Betrieb oder auf einem Bauernhof.

Dieses Auszeit-Programm unter dem Namen Time-out ist im Kanton Nidwalden und Luzern schon seit einiger Zeit etabliert. Nun hat auch Obwalden für seine Schulen ein entsprechendes Handbuch geschaffen.

Darin wird das Time-out als auf vier bis sechs Wochen befristeter Schulausschluss mit dem Ziel der Reintegration in die angestammte Klasse definiert.

Initiant ist Giswils Schulleiter und CVP-Kantonsrat Daniel Henggeler. «Time-out soll eine Lücke im Angebot für Problemschüler schliessen», sagt er.

Der Obwaldner Kantonsrat befasst sich am 13. März mit dem Thema. Time-out kann aber gemäss Hugo Odermatt, Departementssekretär des Obwaldner Bildungs- und Kulturdepartementes, bei Bedarf jetzt schon angewendet werden.

Matthias Piazza

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.