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Schwander Schüler tauchen in Dunkelheit der Tierwelt ein

Das Pandamobil des WWF Schweiz ist zu Besuch. Die Schulkinder erfahren dabei Spannendes über nachtaktive Tiere.
Isabelle Affentranger, Animatorin Pandamobil beim WWF Schweiz, mit Kindern der Unterstufe A der Schule Stalden im Inneren des Pandamobils. (Bild: Primus Camenzind (Stalden, 8. April 2019))

Isabelle Affentranger, Animatorin Pandamobil beim WWF Schweiz, mit Kindern der Unterstufe A der Schule Stalden im Inneren des Pandamobils. (Bild: Primus Camenzind (Stalden, 8. April 2019))

Diese Woche steht das mit Tieren aus aller Welt bunt bemalte WWF-Pandamobil auf dem Pausenplatz der Primarschule Stalden. Seit über 40 Jahren begeistert diese mobile Umweltausstellung landauf, landab Kinder und Jugendliche. Einer Medienmitteilung des WWF ist zu entnehmen, dass es bisher mehr als 345 000 junge Menschen besuchten und bestaunten.

Am vergangenen Montag waren die Buben und Mädchen der Unterstufe A in der Schwendi an der Reihe, um zusammen mit Isabelle Affentranger, Animatorin Pandamobil beim WWF, eine spannende Lektion über nachtaktive Tiere zu erleben. Affentranger:

«Den Kindern ist oft nicht bewusst, dass auch um uns herum verschiedenste Tiere leben, es gibt sie nicht nur in der Wildnis.»

Dieses Bewusstsein zu fördern und den Schulkindern im Kindergarten- und Unterstufenalter Lebewesen näherzubringen, die in der Regel ein Schattendasein führen, sei die Idee der aktuellen Tour durch die Schweiz. «Wer wacht in der Nacht … was funkelt im Dunkeln» nennt sich die aktuelle Wanderausstellung.

Die 90 Minuten dauernde Lektion beginnt mit einer Einführung im Schulzimmer. Im Mittelpunkt steht der Dachs. Er ist in der ausgestopften Version im Klassenraum anwesend. Zur Sprache kommen die Merkmale dieses und anderer nachtaktiven Tiere. «Der Dachs stinkt sehr stark», meint ein Bube, dessen Vater Jäger ist. «Aber, weil wir ihm sonst kaum begegnen – tagsüber schon gar nicht – hinterlässt er für uns Menschen andere Merkmale: Fussabdrücke, Haare oder Kot», gibt Isabelle Affentranger den Kindern zu verstehen. Andere Lebewesen wie der Uhu, Fledermäuse (Braunes Langohr), Eulen, Igel, Luchse, Füchse, Feuersalamander und weitere kommen ebenfalls zur Sprache.

Ein Mädchen erinnert zum Beispiel daran, dass der Uhu seine Augen nicht bewegen, dafür aber den Kopf so stark drehen kann, dass er vollständige Rundsicht geniesst. Die jungen Zuhörer machen am Gedankenaustausch wachsam bis lautstark mit. Dabei wird auch geklärt, dass der Luchs viel grösser als die Hauskatze ist. Der Intensität wegen muss die Fachfrau zwischendurch den Diskurs wieder in geordnete Bahnen lenken. Da die «Schwander Kinder» in der Regel naturnah aufwachsen, hat fast jedes etwas zum aktuellen Thema beizutragen.

Faszinierende Welt im Pandamobil

Der Höhepunkt ist erreicht, als sich auf dem Pausenplatz der Eingang zum Pandamobil öffnet. Im Innern lädt mit Licht, Klang, Bildern, Pflanzen und Requisiten im Halbdunkel eine geheimnisvolle und gleichzeitig faszinierende Welt zum Entdecken ein. Die Animatorin zeigt nun am Objekt, wo genau unter dem hölzernen Dachvorsprung die Fledermaus zu finden ist, oder welcher Fussabdruck oder welche Art von Kot welchem Tier zugeordnet werden kann. Sie bleibt den Kindern auf deren vielfältige Fragen kaum eine Antwort schuldig. Die Spannung bleibt bis zum Schluss der Lektion ungebrochen und bis am Ende bleibt auch der Dachs der Star des Tages.

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