Schweizer Pavillon löst Begeisterung aus

Am Eröffnungswochenende haben Tausende den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Südkorea besucht. Gebaut wurde er von einer Obwaldner Firma.

Drucken
Teilen
Die Ausstellung thematisiert die Schweizer Bergwelt und das Wasser. (Bild: PD)

Die Ausstellung thematisiert die Schweizer Bergwelt und das Wasser. (Bild: PD)

Der Pavillon, der von der Firma Steiner aus Sarnen gebaut wurde, thematisiert die Schweizer Berglandschaft und deren Bedeutung als Wasserreservoir. Der Pavillon steht in der südkoreanischen Küstenstadt Yeosu. Mauro Testerini, Projektleiter und Designer bei Steiner Sarnen Schweiz ist vor Ort und spricht von einem grossartigen Besuchererlebnis: «Die Begeisterung und die Faszination der Gäste ist überwältigend.» Das Obwaldner Kreativatelier hat u.a. das Museum der Glasi Hergiswil oder das Matterhornmuseum in Zermatt entworfen. Die Sarner Firma beschäftigt 15 Mitarbeiter.

Herzstück und Publikumsmagnet ist der über 4000 Jahre alte Eisbohrkern aus den Schweizer Alpen, der für wissenschaftliche Forschungszwecke gewonnen wurde und als Symbol für reines Wasser steht. Auch Botschafter Nicolas Bideau, Chef Präsenz Schweiz, freut sich über den erfolgreichen Auftakt in Südkorea: «Zwischen Korea und unseren Bergen, Gletschern und Flüssen entwickelt sich eine richtige Liebesgeschichte.» Mehrere Besucherinnen und Besucher stellen sich nach dem Rundgang durch den Pavillon noch einmal in die Warteschlange, um ein zweites Mal in aller Ruhe das imposante Bergpanorama, den eiskalten Gletschereisraum mit dem authentischen Stück Schweiz, oder die mystische Quelle zu geniessen. Auch die koreanischen Medien loben den Auftritt der Schweiz, insbesondere für seine starke Auseinandersetzung mit dem Thema der Expo.

pd/rem

Bild: PD
25 Bilder
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
An der Expo 2012 nehmen 104 Länder und zehn internationale Organisationen teil. (Bild: Keystone / EPA)
Das Grossereignis mit vielen einzelnen High-Tech-Ausstellungen dauert vom 12. Mai bis zum 12. August 2012. (Bild: Keystone / EPA)
Die Veranstalter hoffen auf acht bis zehn Millionen Besucher bis zum Ende der Expo, darunter mehr als eine halbe Million Touristen aus dem Ausland. Im Bild das blau erleuchtete Expogelände. (Bild: Keystone / EPA)
Von weitem sichtbar ist «The Big-O», ein Expo-Wahrzeichen, das für nächtliche Laser- und Lichtshows verwendet wird. (Bild: Keystone / EPA)
Es lässt sich als Farbrad einsetzen . . . (Bild: Keystone / EPA)
. . . und es können Bilder hineinprojiziert werden. (Bild: Keystone / AP)
Die Flaggen der teilnehmenden Staaten werden auf einen riesigen LED-Screen projiziert. (Bild: Keystone / AP)
Die dreimonatige Veranstaltung findet unter dem Motto «Der lebende Ozean und die Küste» statt. Im Bild der LG Pavillon. (Bild: Keystone / EPA)
«The Sky Tower» ist ein weiterer Höhepunkt auf dem Ausstellungsgelände. (Bild: Keystone / EPA)
Zum Thema Wasser gehören natürlich auch Aquarien mit Meerestieren . . . (Bild: Keystone / EPA)
. . . in allen Variationen, wie hier im Südkorea-Pavillon. (Bild: Keystone / EPA)
Der chinesische Pavillon von aussen. (Bild: Keystone / EPA)
Blick auf ein Karussell im belgischen Pavillon. (Bild: Keystone / EPA)
Monacos Pavillon leuchtet in Nachtblau. (Bild: Keystone / EPA)
Das Spiel mit Licht und Dunkel kennzeichnet auch den australischen Pavillon. (Bild: Keystone / EPA)
Fische und Wasser gibt es ebenfalls im Pavillon von Singapur zu sehen. (Bild: Keystone / EPA)
Der türkische Pavillon ist unschwer zu erkennen. (Bild: Keystone / EPA)
Im französischen Pavillon darf natürlich der Eiffelturm nicht fehlen. (Bild: Keystone / EPA)
Der niederländische Pavillon wartet mit historischen Bildern auf. (Bild: Keystone / EPA)
Last but not least: Die Schweiz. Mit einem Pavillon des Gestaltungsteams «Steiner Tamschick Nüssli» präsentiert sie das Thema «The Source. It's in your hands», mit dem sie sich als Wasserquelle Europas sowie als «Quelle des Wasserwissens» darstellt. (Bild: Keystone / EPA)
Mit einer pompösen Zeremonie wird am Freitagabend die Weltausstellung eröffnet. (Bild: Keystone / AP)

Bild: PD