Schwerverletzter noch immer im Koma

Das OK der Weltcup-Skispringen verzichtet nach dem schweren Unfall auf der Titlis-Schanze in Engelberg auf eine Anzeige. Derweil ist noch unklar, ob der 20-jährige Verunfallte bleibende Schäden davon tragen wird.

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Die Titlis-Schanze wird während der Festtage nachts beleuchtet. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Titlis-Schanze wird während der Festtage nachts beleuchtet. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der junge Zentralschweizer, der in der Nacht auf den 30. Dezember auf der Titlis-Schanze die eisige Anlaufspur heruntergeschlittert ist und sich dabei schwer verletzt hat, befindet sich nach wie vor im Koma. Dies bestätigte Staatsanwalt Jürg Boller am Donnerstag auf Anfrage. «Er muss aber nicht mehr künstlich beatmet werden.» Ob der Mann bleibende Schäden davontragen wird, lässt sich heute noch nicht sagen.

Kurz nach dem Vorfall hatte das OK offen gelassen, ob es eine Klage gegen den Verunfallten  und dessen drei Kollegen einreichen will. Davon wird nun abgesehen, wie OK-Präsident Ernst von Holzen gestern auf Anfrage erklärte. Allerdings gehe man davon aus, dass das Quartett für den entstandenen Schaden geradestehe. Wie sich nun herausgestellt hat, war bei den Männern Alkohol im Spiel.

Oliver Mattmann

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