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SCHWINGEN: «Die Messlatte ist hoch angesetzt»

Auf Einsiedeln folgt Alpnach: Im Juli 2017 ist die Obwaldner Gemeinde Gastgeberin des 111. Innerschweizer Schwing- und ­Älplerfestes.
Robert Hess
OK-Präsident Andreas Albert auf dem Festareal des Innerschweizer Schwing- und Älplerfestes 2017 im Gebiet Chilcherli/Flugplatz Alpnach. (Bild Robert Hess)

OK-Präsident Andreas Albert auf dem Festareal des Innerschweizer Schwing- und Älplerfestes 2017 im Gebiet Chilcherli/Flugplatz Alpnach. (Bild Robert Hess)

Robert Hess

Erwartet werden am ersten Julisonntag 2017 in Alpnach die 220 besten Schwinger aus dem Innerschweizer Verbandsgebiet und acht Gästeschwinger aus den andern vier Teilverbänden sowie Steinstösser. «Wir bieten den Schwingerfreunden eine Arena mitten im Festareal mit rund 10 000 Sitz- und Stehplätzen», sagt der Alpnacher OK-Präsident Andreas Albert in einer Zwischenbilanz rund ein Jahr vor dem Fest. «Die Messlatte für ein solches Fest ist hoch angesetzt», so Albert weiter.

Profitieren von Erfahrung

Eine Delegation des Organisationskomitees und alle Ressortleiter seien zu Besuch beim «Innerschweizerischen» in Einsiedeln gewesen. «Und wir haben dort sofort gesehen, dass der Grossanlass bestens organisiert ist und die Abläufe klappen.» Wie üblich seien die Ressortleiter beider Festorte auf Wunsch des Verbandes zusammengekommen und hätten Informationen und Erfahrungen ausgetauscht. «Nun sind wir in der Pflicht, unser Fest 2017 gut vorzubereiten.» Der Alpnacher OK-Präsident hält auch klar fest, «dass wir nun nicht Einsiedeln übertrumpfen wollen, denn ein Innerschweizerisches darf nicht zu einem Mini-Eidgenössischen werden. Eine solche Entwicklung wäre für den Schwingsport ungesund.» Verantwortliche Organisatorin sei ja grundsätzlich die Schwingersektion des Gastgeberortes. In Alpnach ist der Kreis durch einen Trägerverein erweitert worden.

Fest an einem zentralen Standort

Das Alpnacher Festareal befindet sich im Gebiet Chilcherli/Militärflugplatz. «Wir haben gute Partner für den Grossanlass gefunden, und wir sind ihnen für die grossartige Unterstützung des Schwingsportes sehr dankbar», betont OK-Präsident Albert. Dazu gehörten die Armasuisse und das Flugplatzkommando Alpnach unter der Führung von Oberst Albert Ulrich sowie vier Landwirte, die ihre Landflächen beim Festareal zur Verfügung stellen. Mittelpunkt des ganzen Festareals wird die neue Truppenunterkunft des Flugplatzes sein, in welcher Garderoben- und Duschenräume für die Schwinger sowie weitere Räume beispielsweise fürs Einteilungsbüro und andere Dienste zur Verfügung stehen. Unmittelbar angrenzend wird die Arena mit sieben Schwingplätzen aufgebaut, und das benachbarte Schwingerdorf lädt zum Verweilen und gemütlichen Beisammensein ein. In der Nähe wird zudem das Festzelt für 1000 Besucher erstellt. Und unweit des Festzentrums können auf der Hauptpiste des Flugplatzes die Motorfahrzeuge parkiert werden, sodass sogar ein Park-and-ride überflüssig wird. «Und wir appellieren bereits heute», so OK-Präsident Albert, «mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen, denn der Bahnhof ist nur einen Fussmarsch von 10 Minuten entfernt.»

Ein «Flieger-Muni»

Gut verläuft auch die Sponsorensuche, «Raiffeisen ist Hauptsponsor, für weitere Sponsoren sind wir offen», sagt Albert. Erst im Herbst, also nach dem «Eidgenössischen» wird die Gabensammlung aufgenommen. Mit Ausnahmen: «Die Lebendpreise sind bereits vergeben, weil sie mit dem Sponsoring zusammenhängen.» Der Muni für den Sieger auch? «Ja», antwortet Andreas Albert, «er wird von der Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans gespendet.» Das überrascht nicht, ist doch Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk als grosser Schwingerfreund bekannt. «Aber», so ergänzt OK-Präsident Albert, «die Lebendpreise sollen, wenn immer möglich, aus Alpnacher Zucht stammen.»

Selbstverständlich ist auch ein Rahmenprogramm geplant. Am Freitag ist ein Jodlerabend vorgesehen, am Samstagabend ein Konzert mit Franz Arnold. Und ein weiterer Leckerbissen: «Am Samstag und Sonntag dürfen wir mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Helikop­terschau der Luftwaffe geniessen», ist der OK-Präsident zuversichtlich.

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