SELTENER BERUF: Er ist verantwortlich für den guten Ton

In Stalden repariert und stimmt Franz Zumstein Handorgeln und Schwyzer-örgeli. Seine Kundschaft kommt aus der ganzen Schweiz.

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Franz Zumstein bei der Arbeit in seiner Werkstatt. (Bild Monika Barth/Neue OZ)

Franz Zumstein bei der Arbeit in seiner Werkstatt. (Bild Monika Barth/Neue OZ)

Nach dem Eidgenössischen Jodlerfest in Luzern darf wohl behauptet werden, dass die Volksmusik eine Renaissance erlebt. Immer mehr Ländlerformationen schiessen aus dem Boden und begeistern Jung und Alt. Zu den meistgespielten Instrumenten gehört dabei die Handorgel oder das Schwyzerörgeli. Diese sind immer dort zu hören, wo es lüpfig zu- und hergeht.

Schon kleine Kinderhände sind fähig, Handorgel zu spielen, und oft trifft man auch ältere Personen, die dieses wohlklingende Instrument noch bestens beherrschen. Aber nur vereinzelt anzutreffen sind Handörgeler, die sich auch im Innern des Instrumentes auskennen.

Stimmen ist Vertrauenssache
Einer, der sich nicht nur mit dem Handorgelspiel begnügt, ist Franz Zumstein vom «Hölzli» in Stalden. «Musik Zumstein» steht auf der Tafel an seinem schmucken Haus an der Strasse zum Glaubenbergpass. Dass sich darin eine bestens ausgerüstete und ausgeklügelte Werkstätte und ein Stimmzimmer befinden, lässt sich kaum erahnen. Und noch weniger, dass Franz Zumstein sogar über eine CNC-Maschine verfügt.

Nebst seiner Tätigkeit bei der Firma Huwyler Elektro AG in Sarnen hat sich Franz Zumstein mit Leib und Seele der Handorgel verschrieben. Er spielt nicht nur selbst in Ländlerformationen, sondern repariert und stimmt sie vor allem. «Das Reparieren einer Handorgel ist Feinarbeit und braucht viel Fingerspitzengefühl, und das Stimmen ist Vertrauenssache», betont er.

Monika Barth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.