Sesselbahn auf Schönbüel fährt wieder

Die Sesselbahn im Skigebiet Lungern-Schönbüel fährt wieder. Die Panoramawelt musste hohe Einbussen in Kauf nehmen.

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Ausblick von Turren in Richtung Alpen. (Bild: PD)

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Aufatmen in Lungern-Schönbüel: Nach offizieller Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr konnte die Sesselbahn zwischen Turren und Schönbüel ihren Betrieb wieder aufnehmen. Laut Angaben der Panoramawelt ist das Betriebskonzept vollständig überarbeitet worden: So fährt die Sesselbahn ohne Masten 17 und mit weniger Sesseln. Auch das Zugseil wurde komplett ersetzt. «Die Anlage ist in punkto Sicherheit und Unterhalt wieder auf dem aktuellsten Stand», schreibt die Panoramawelt. Dazu mussten bis zu 10 Metern Schnee weggestossen und einzelne Schneeblöcke weggesprengt werden.

Neuer Mast im Spätherbst

«Im Herbst montieren wir dann wieder einen neuen Mast», sagt Chef Paul Niederberger, Geschäftsführer der Panoramawelt Lungern-Schönbüel, sagt. Die Kapazität von 450 Personen pro Stunde reiche im Sommer völlig aus. «Für Lungern und den ganzen Tourismus ist es wichtig, dass die Bahn nun wieder fährt», so Niederberger.

Hohe Einbussen

Die zweimonatige Schliessung der Anlage brachte dem Skigebiet Einbussen von 1,6 bis 1,8 Mio. Franken. Diese seien aber verkraftbar. Zurzeit liegen im Obwaldner Skigebiet noch immer zwischen sechs und sieben Meter Schnee. Die Lifte laufen bis zum Osterwochenende.

Am 29. Januar hatten die grossen Schneemasten einen Sessellift-Mast aus dem Boden gedrückt. Verletzt wurde niemand. Fachleute haben so ein Ereignis bisher noch nicht gesehen.

pd/rem/sda

So viel Schnee hatte es Anfang 2012 auf Lungern-Schönbüel:

Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ
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