Sessellift-Mast aus dem Boden gedrückt

Im Obwaldner Skigebiet Lungern-Schönbüel hat die Schneelast einen Masten des Sessellifts samt Fundament aus dem Boden gedrückt. Glück im Unglück: Zum Zeitpunkt waren keine Passagiere auf dem Lift.

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Weil der Mast aus dem Boden gedrückt wurde (hinten), verkeilten sich die Sessel bei diesem Masten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Weil der Mast aus dem Boden gedrückt wurde (hinten), verkeilten sich die Sessel bei diesem Masten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Die Havarie ereignete sich zwischen der Mittelstation Turren und Schönbüel beim Breitfeld. Verletzt wurde niemand. Das Unglück ereignete sich am frühen Sonntagmorgen während einer Kontrollfahrt. Die Bahn hat automatisch abgestellt, weil ein Masten schräg gestanden ist. Bis die Sesselbahn repariert sei, bleibe sie sicher zwei Wochen eingestellt. Das sagte Paul Niederberger, Geschäftsführer der Panoramawelt Lungern-Schönbüel AG, am Montag gegenüber dem Regionaljournal DRS.

Gemäss Medienmitteilung der Panoramawelt Lungern-Schönbüel vom Montag ist der Schaden «auf die extreme Schneehöhe nach einer anfänglich warmen ersten Winterhälfte» zurückzuführen. Verschiedene Abklärungen mit der Firma Garaventa, den Geologen sowie den Verankerungsspezialisten der Firma Gasser sind im Gange.

Jetzt ein neues Fundament zu giessen, werde schwierig sein, sagte Niederberger. An dieser Stelle würden derzeit zwischen 3 und 4 Meter Schnee liegen, zum Teil sogar noch mehr.

Die Bahn fährt seit dem Sonntagmorgen ab der Mittelstation nicht mehr. Verletzt wurde niemand. Das Unglück ereignete sich am frühen Morgen während einer Kontrollfahrt. Die Bahn habe automatisch abgestellt, weil ein Masten schräg gestanden sei.

sda/rem